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XING goes for students

Viele, vor allem berufstätige, kennen sicherlich die Networkingplattform XING. Für all jene, die es noch nicht kennen, lässt es sich kurz als ein seriöses StudiVZ für Berufstätige beschreiben. Neben einem kostenloses Basis-Account, kann jeder, der möchte für knappe 6 EUR pro Monat zusätzliche Features frei schalten lasse.

Ab morgen, so scheint es, richtet sich XING gezielter an Studenten und Absolventen, die bereits während des Studiums Kontakte knüpfen wollen. Durch Modifizierungen in den Profileinstellungen schafft man offensichtlich etwas Vergleichbares wie StudiVZ durch das Kreieren von MeinVZ geschaffen hat.

Durch die Angabe von „Student“ werden bestimmte Profiloptionen freigegeben. Sobald man später in ein „normales“ Arbeitsverhältnis wechselt und das entsprechend im Profil durch die Auswahl von „Angestellter“ o. ä. angibt, ändert sich das Profil und die anzugebenden Daten ändern sich.

Auf der einen Seite ist es eine interessante Möglichkeit für Hochschulen und Studenten in Kontakt zu Unternehmen und der Wirtschaft zu kommen. Auf der anderen Seite stellt sich mir aber die Frage wo führt das hin? Die Beantwortung der Frage hängt mit der Konzeption des Ganzen zusammen. Es ist sicherlich kontraproduktiv, wenn ein ähnlich unseriöses Gebilde wie StudiVZ entsteht. Jeder der sich ein wenig im StudiVZ bewegt (und das tu’ ich) bekommt ja heute schon Probleme überhaupt jemanden zu finden. Max Mustermann heißt heute nicht mehr Max Mustermann, sondern „Mausi*schmusi ?! Männchen“. Der Nutzen von StudiVZ nimmt immer mehr ab: Man hat alle gefunden, die man finden möchte, schaut sich hier und da ein paar Bilder an und das war’s. Kommunikation findet neben „ach Du auch hier?“ und „Was machst du so?“ selten statt. Dank der Email ist es auch sinnfrei über ein integriertes Mailsystem zu kommunizieren.

Zurück zu Xing…

Als Unternehmer und Manager eines mehr oder weniger bekannten Unternehmens hätte ich vermutlich keine Lust, stets durch Studenten angeschrieben zu werden, die auf der Suche nach Praxissemester-, Diplomandenstellen, Werksstudententätigkeiten oder Festanstellungen sind. Wer hingegen gerade auf der Suche nach Absolventen oder eine Stelle zu besetzen hat, kann sich die Änderung vielleicht sogar zu Nutze machen. Alles eine Frage des Umganges mit dem Medium.

Ich bin gespannt auf Morgen und wie die Sache aufgezogen wird…

Weitere Kommentare auch hier: http://www.basicthinking.de/blog/2008/06/27/xing-bietet-studenten-spezielles-profil-an/ und hier: http://sprechblase.wordpress.com/2008/06/26/xing-fur-studenten/

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