Spickmich.de und MeinProf.de haben Zuwachs bekommen. Seit einigen Tagen ist nun auch uni-rank.de online. Uni-rank.de ist eine Internetplattform auf der Studenten und Studentinnen, anders als bei MeinProf.de nicht Ihre Professoren, sondern Ihre eigene Hochschule Bewerten können. Durch die Vielzahl von Bewertungen kommt letzten Endes ein aussagekräftiges Ranking zustanden. Mit Hilfe dieses Rankings soll es allen angehenden Studenten/Studentinnen nun möglich sein, sich einen Überblick über Ihre bevorzugte Hochschule zu verschaffen oder zu schauen ob die Hochschule tatsächlich Ihren Erwartungen entspricht. Außerdem hat man die Möglichkeit unterschiedliche Hochschulen miteinander zu vergleichen, was bei einer Hochschulwahl sicherlich auch durch den Hochschulkompass geschehen kann. Bewertungen von Studenten für Studenten können aber durchaus glaubhafter sein, als die Selbstdarstellung einer Hochschule.
Zum Fragenkatalog gehören Fragen zu technischen Ausstattung („Wie gut sind die Chancen einen freien PC Arbeitsplatz zu erhalten?“), zum Campus (QSind ausreichend Grünflächen auf dem Campus vorhanden?“), zur Lehrausstattung („Wie gut ist die Bibliothek Deiner Hochschule ausgestattet?“), zur Betreuung der Studierenden („Wie hilfsbereit sind die Dozenten an Deiner Hochschule?“), sowie zu Weiterbildungsmöglichkeiten („Wie gut ist das Angebot an Weiterbildungskursen (PC Kurse o.ä.) an Deiner Hochschule?“) durch die Hochschule. Zu jeder beantworteten Frage kann ein Kommentar geschrieben werden, indem die Meinung noch verdeutlicht werden kann, wenn man denn will.
Ich schätzen, dass die Beantwortung aller Fragen etwa 10-12 Minuten dauert, je nachdem wie detailliert und genau die Fragen beantwortet werden… Also es dauert schon ein gewisses Zeitchen.
Bis heute haben anscheinend erst sehr weniger Studenten die Seite gefunden, so ist es nicht verwunderlich, dass bisher „nur“ 54 Hochschulen dort eingetragen und bewertet wurden.
Die Idee finde ich sehr gut, ein mehr oder weniger unabhängiges Ranking zu erstellen, an dem die Studierenden selbst mitwirken können. Mir stellt sich nur die Frage, wie man „Frust-Abstimmungen“ vermeiden möchte? Oder ob man davon ausgeht, dass die Masse das schon richten wird? Außerdem hätte man darüber nachdenken können/sollen ob eine Kombination aus MeinProf.de und uni-rank.de einen größeren Mehrwert bieten kann. Wenn man die Profs und die Unis auf einer Seite zu Verfügung hätte, würde man den Studenten sicherlich weiterhelfen.
Lassen wir uns aber mal überaschen, wie es weitergeht…
Wer mehr zum Thema lesen möchte, kann sich den Blog von uni-rank.de anschauen. Dazu geht’s hier lang: http://blog.uni-rank.com/
Ein Pressebericht ist hier zu finden: http://www.openpr.de/news/209789/Unirank-Deutschlands-erstes-Onlineuniversitaetsranking-kurz-vor-dem-Start.html
Nachtrag vom 01.07.2008: Einen weiteren Link mit einer aktuellen Diskussion findet ihr hier: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewtopic.php?p=1531205#1531205






3 Antworten bis hierher ↓
maltedue // 30. Juni 2008 um 17:06
Erstmal vielen Dank für den gut geschriebenen Artikel zu UniRank. Es freut uns immer wieder das unser Projekt auf regen Zuspruch stößt.
Eine Bewertung im Stil von MeinProf wollten wir bewusst vermeiden, da sich in diesem Bereich sehr schnell rechtliche Reibereien ergeben können.
„Frustabstimmungen“ wollen wir dadurch vermeiden, dass die Beantwortung des Fragebogens ja, wie du bereits festgestellt hast, eine gewisse Zeit benötigt und zudem auch eine Anmeldung notwendig ist. Außerdem nivellieren sich Frustabstimmungen mit steigender Benutzerzahl ein wenig.
Danke nochmal für den Artikel und bis bald auf http://www.uni-rank.de
Malte
Stefan // 30. Juni 2008 um 17:10
Hallo Malte,
danke für Deinen Kommentar.
Ich drücke euch die Daumen, dass Ihr fleißig Zuspruch erhaltet!
Viel Erfolg!
Stefan.
Stefan // 6. Juli 2008 um 12:56
Hi Torge,
die Diskussion ist hier fehl am Platz, denke ich.
Gruß,
Stefan
PS: Thema „Der Ton macht die Musik“ hatten wir doch schonmal.