Gedankensolo

Wiedersehen 2008! Hallo 2009! – Eine Blogparade

11. Dezember 2008 · Kommentar schreiben

Peer Wandiger hat in seinem Blog „Selbständige im Netz“ zu einem Rückblick auf das fast vergangene Jahr und einen Ausblick auf das vor uns liegende aufgerufen. Um das letzte Jahr einmal Revue passieren zu lassen schließe ich mich dem gern an.

2008

Man fragt sich ja immer: „War es ein schlechtes oder gutes Jahr, das letzte?“ Manchmal ist die Antwort recht einfach zu finden, manchmal aber doch etwas komplizierter. Das Jahr 2008 war für mich ein „normales“. Doofe Aussage, ich weiss. Allerdings fällt mir dazu keine bessere Erklärung ein.

Angefangen hat es damit, dass ich nach zwei Auslandssemestern Ende 2007 zurück nach Deutschland gekommen bin. Bis heute – fast ein Jahr später – plagt mich noch immer der Wunsch zurück nach Hawaii zu gehen und am Strand zu liegen oder, wenns sein muss, auch tatsächlich zu arbeiten. Dass das nicht immer so leicht ist, zeigen uns schon viele Doku-Sendungen auf VOX. (Hierzu kann aber Stefan Niggemeier in seinem neuen Fernsehblog mehr schreiben.)

Nach einem Semester (meinem insg. 7.) wieder in Deutschland war ich dann auch scheinfrei und konnte mit meiner Diplomarbeit beginnen. (Thema war übrigens: „Die Bedeutung ausgewählter Marketinginstrumente unter besonderer Berücksichtigung elektronischer Kommunikationswege“) Die meiste Zeit dieses Jahrs stand also voll und ganz im Zeichen des Anfertigens meiner Abschlussarbeit. Ob es nun gerechtfertigt ist, dass eine einzige Arbeit, in meinem Fall 88 Seiten, ¼ (25%) meiner Diplomnote ausmacht, sei einmal dahingestellt. Es ist auch nicht an mir solche Entscheidungen zu treffen. Ich weiss, es gibt auch ganz andere Studienfächer. Bei denen ist das Studium im Grunde schnurzegal, Hauptsache die Abschlussarbeit ist gut, denn die ist das einzige was die Note ausmacht (plus die mündlichen Prüfungen natürlich).

Zu guter letzt stand erneut der Übergang aus dem Schul- bzw. Studentenleben in die harte Arbeitswelt bevor. Was lag näher als einen Job im Unternehmen zu suchen und glücklicher Weise auch zu finden, in dem ich meine Diplomarbeit geschrieben habe? Ich mag das Unternehmen, ich mag Münster, Freunde und Familie wohnen in der näheren Umgebung (+/- 20km) und, und, und…
… Heute sitz ich nun hier und verdiene mein erstes Geld. (Im Grunde genommen ist es nicht mein erstes Geld, das habe ich schon in und nach meiner Ausbildung bei der guten alten Sparkasse verdient.)

2009

Was erwarte ich in 2009? Ist eine gute Frage, mit der man sich selten auseinander setzt bzw. mit der ich mich noch gar nicht auseinander gesetzt habe. Konkrete Vorstellungen gibt es nicht. Ich bin immer geneigt konkrete Aussagen zu vermeiden. Da ich diesen Text selbst schreibe und ich mich vor niemandem zu rechtfertigen habe, bleibts auch bei eher generellen Aussagen.

Ich halte auch nicht viel davon soweit im Voraus zu planen. Gerade wenn es ein Jahr zwischen zwei kleinen, für einen persönlich, Epochen ist. Ich lass das Jahr auf mich zukommen.

Zunächst möchte ich im Beruf ankommen. Da ich schon seit August „voll“ arbeite, sollte das kein Problem darstellen. Nach den vielen Umzügen in den letzten Jahren reichts mir erst einmal.
Emden -> Everswinkel -> Honolulu -> Madrid -> Emden -> Everswinkel -> Münster sind meine letzten beiden Jahre gewesen.

Ferner habe ich mich entschlossen ab Februar wieder als Student gelten zu dürfen. Die FernUni Hagen bietet einen interessanten Master der Wirtschaftswissenschaften an, den ich nebenberuflich einmal auspobieren möchte. Dazu aber hier ein anderer Blogpost: Klick!

Weitere Rückblicke findet Ihr hier

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Kategorien: Die "normale" Welt
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