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Ein (weiterer) Rückblick aufs Jahr 2008

Auch im vergangenen Jahr ist vieles passiert. Viel Wichtiges und deutlich mehr Unwichtiges.
Wer weiss schon wie viele Säcke Reis in China umgekippt sind?

Heute widme ich mich einigen Punkten, die mir in Erinnerung bleiben und einigen die zwar noch im Gedächnis sind, aber hoffentlich bald verschwinden. Meine Tops und Flops des Jahres 2008:

Tops:

  • TSG Hoffenheim 1899.
    Eine Fußballmannschaft, die mal richtig ansehnlichen Fußball spielt. Ob sie das bis zum Saisonende durchstehen, wag ich zu bezweifeln, möchte mich aber sicherlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
  • Matthias Steiner.
    Kurz vorher war er noch Österreicher, wurde dann deutscher und gewann Gold in Peking. Danke für die super Freudensprünge.
  • Barack Obama.
    Ich will nicht viel dazu schreiben, da man das komplette Jahr mit Infos zugeschmissen wurde.
  • Matt Harding.
    Ist vielleicht schon älter, bei mir allerdings erst im letzten Jahr angekommen. Auf seiner Internetseite zeigt und seinen durchaus merkwürdigen Tanz an allen möglichen Orten der Welt. Zum einen ein tolles Lied im Hintergrund, zum anderen bekommt man tierisch Fernfeh.

Flops:

  • The Next Uri Geller.
    Selten etwas so schlechtes gesehen. Ich glaube es ist die einzige Sendung, in der ein „Magier“ gewinnen kann, dessen Tricks nicht einmal klappen. Nicht nur dass, Wochen später hat man Herrn Geller noch einmal eingeladen eine Sendung über Außerirdische zu machen. Das Fernsehblog setzt sich hiermit aber genauer auseinander.
  • TSG Hoffenheim 1899.
    Oh Wunder. Die waren doch eben schon einmal dabei?! Richtig. Trotz der tollen Fußballspiele zeugt dieser Verein doch vom starken Einfluss des Kapitalismus in den deutschen Sport. Hier sieht man, dass man Erfolg doch durch Geld kaufen kann.
  • Jürgen Walter, Dagmar Metzger, Silke Tesch und Carmen Everts.
    Unabhängig davon ob eine Tolerierung der Linken wünschenswert ist oder nicht, ist es ein sehr unfaires Verhalten. Es hat schon einen sehr faden Beigeschmack, sich nicht oder nur sehr kleinlaut öffentlich zu erklären um dann bei der entscheidenen Umfrage, der Chefin in den Rücken zu fallen. Ein ganz mieser Stil!
    Entsprechend müsste man Andrea Ypsilanti wohl auch zu den Flops des Jahres zählen.
  • Die amerikanische (Finanz-) Wirtschaft.
    Die Frage bleibt: Wars das jetzt oder muss ich mich in einem Jahr an gleicher Stelle wiederholen? Oder ist es dann die deutsche Wirtschaftskrise?

Es sei darauf hingwiesen, dass diese Liste endlos weitergeführt werden kann und das es sich hierbei nur um einige Punkte handelt, an die ich aus dem letzten Jahr denke.

  1. 4. Januar 2009 um 22:54 | #1

    Ich muss schon sagen, Stulle, Jürgen Walter, Dagmar Metzger, Silke Tesch und Carmen Everts als Flops des Jahres zu bezeichnen ist ein deutliches Zeichen politischen Unverständnisses. Ich zumindest bin sehr froh, dass sich einige (hoffentlich nicht zu wenige) Politiker noch Ihrem Gewissen verpflichtet fühlen und sich an einige Wochen vorher gemachte Wahlversprechen noch Erinnern können. Fraktionsdisziplin ist sowieso ein Unwort und die o.g. Politiker gehören für mich eher zu den TOPs 2008!

  2. 4. Januar 2009 um 23:16 | #2

    Es geht nicht um (m)eine politische Orientierung als vielmehr um Fairness.

    Ich bin sicher, dass die vier im Vorfeld genügend Gelegenheiten hatten ihre Ansichten deutlich zu machen. Dann aber vor einer solchen (bekanntermaßen) medienträchtigen Abstimmung ihre Partei vor den Hammer laufen zu lassen ist schon ungewöhnlich.

  3. Les Mon
    6. Januar 2009 um 21:58 | #3

    Dagmar Metzgers Ablehnung der Minderheitsregierung war bereits Monate vorher bekannt. Ihr kann kein Vorwurf der Unfairness gemacht werden. Sie hat aus Gewissensgründen ihre Zustimmung verweigert, die anderen wohl aus gewissen Gründen.

    Ich kann nicht verstehen wie man sich über Hoffenheim aufregt. Der Kapitalismus hat doch schon vor Jahren in die Bundesliga Einzug gehalten. Siehe die BVB AG (FC Homm) und natürlich die finanzstarken Bayern.

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