Gedankensolo

London, Tag 1+2. Zwischenbericht

8. April 2009 · Kommentar schreiben

Nach drei Tagen London ist es an der Zeit, den ersten Blogpost zu verfassen.

Nachdem das „Online-Leben“ aufgrund Fehlens eines entsprechenden Stromadapters zu scheitern drohte, haben Carinas Adleraugen tatsächlich ein solches Ding in einer britischen Drogerie erspäht. Und hier sind wir: Online!

Am Samstag (4.4.) sind wir also in London angekommen.
Mit der Anreise hat alles bestens geklappt und wir waren am Samstag so gegen 22 Uhr im Hotel. Das Notting Hill Gate Hotel ist ein kleines (ca. 25 Zimmer) Hotel im Stadtteil Notting Hill. Sehr nahe der Tube-Station (Notting Hill Gate, Central Line, Circle Line und District Line) und der Hauptstraße gelegen, aber doch in einer ruhigen Nebenstraße.
Mit ca. 42 EUR pro Nacht ist es eher günstig für Londoner Verhältnisse. Der Preis hat ein recht kleines Zimmer zur Folge mit Doppelbett und einem Wäscheständer. Außerdem ist ein Fernseher mit sechs Programmen und ein Teetischchen samt Tassen, Wasserkocher und Tee vorhanden. Das wars allerdings schon. Wer braucht aber auch schon ein großes Zimmer, wenn man den ganzen Tag bei Sonnenschein in der Stadt unterwegs ist?
Sehr schön ist vor allem, dass das Hotel vor kurzen erst renoviert wurde, d.h. wir können am Bad und Co. nichts aussetzen. Gut… wer was finden will, findet auch was. So genau schauen wir jetzt aber nicht hin. Zwei zusätzliche Annehmlichkeiten sind zum einen das Frühstück, was inklusive ist (Toast, Flakes, Kaffee und O-Saft) wie auch das kostenlose WiFi mit sehr schneller und stabiler Internet-Verbindung.

Sonntag (5.4.) hatten wir dann der ersten kompletten Tag. Und ich sage euch: Meine Füße taten weh. Wieso weiss ich selbst nicht, zumal wir die meisten Zeit in einem dieser berühmten roten Busse (The Original) gesessen haben. Zwischendurch war dann allerdings immer Mal wieder ein weiter Fußmarsch angesagt. Teils, weil wir und in der Gegend nicht auskannten und teils, weil dort, wo wir hin wollten, keine Touristen-Busse fuhren.

Wer schon einmal in London, New York oder einer anderen Großstadt war, kennt diese roten Sightseeing-Busse, die mit Touristen vollgepackt sind, sicherlich. Wir waren dabei. Zugegeben, 24 Pfund haben sich gewaschen. Dafür kann man aber auch 24 Stunden mit den Bussen herumfahren und zusätzlich eine Bootstour auf der Themse (die wir ausgelassen haben).

Mittags kehrten wir in Ed’s Easy Diner ein. Ein typischer 50er Jahre Ami-Diner am Trafalgar Square. Welch Kulturbanausen… aber immerhin war das Essen gut.
Neben den coolen Style der Diners ist Big Bubbas Breakfast sehr zu empfehlen. (Auch wenns schon Nachmittag ist).

Für 6,95 Pfund gibts einen Burger mit Hushbrownie, Ei, Bacon, etc.. Quasi ein typisches englisches Frühstück als Burger. Der Preis ist zwar nicht günstig, aber sicherlich für Londoner Verhältnisse angemessen.

Wer übrigens denkt, dass für euch Euroland-Bewohner der Euro steht, ist auf dem Holzweg. Günstiger ist hier sicherlich nicht viel. (Außer Postkarten, die es schon für 10 Pence gibt)

Am Abend stand eine Jack the Ripper Tour durch London auf dem Programm.
London Walks heisst die Firma, die u.a. diese Tour veranstaltet. An drei Tagen in der Woche führt Donald Rumbelow Gruppen die „The City“ und zeigt die Orte, an denen Jack the Ripper 1888 insgesamt 5 Frauen aufgeschlitzt hat. Da Donald selbst zwei Bücher zu dem Thema verfasst und veröffentlicht hat, ist er sowas wie ein Experte auf dem Gebiet. Entsprechend konnte er viele kleine Geschichten einbauen und hat die ca. zweistündige Führung absolut interessant gestaltet.
Der Kostenbeitrag lag bei 5-7 Pfund. Studenten zahlen entweder 5 oder 7 Pfund, je nachdem wer kassiert, „Erwachsene“ immer 7. Da die Gruppe recht groß war, wäre es sicherlich nicht aufgefallen, hätte man sich einfach angeschlossen ohne zu zahlen. Da die Briten und wir als deutsche Touristen fair und ehrlich sind, wird dies sicherlich niemand machen. Falls doch: Schämt euch!

Zurück im Hotel gings direkt ins Bett, die Beine hochlegen und den Kopf nach dem langen Tag ausschalten.

Am Tag danach gings weiter….

Kategorien: Auf Reise · London
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