12.10.
Die Anreise
Hier sitz ich nun im Flugzeug. Flug SK925 von Kopenhagen nach Washington DC.
Los ging es heute morgen mit dem PKW in Münster. Von hier aus nochmals ein großes Dankeschön an Carsten, der um 6h aufgestanden ist um mich zum Flughafen nach Düsseldorf zu bringen.
Soweis hat alles geklappt. Schließlich sitze ich nun und warte, dass ich dieses Endstück ach noch über die Bühne bringe. Für das nächste Mal sollte ich mir aber merken, dass ein 50 Minuten Zwischenstopp doch sehr knapp werden kann. Erst recht, wenn der Flieger ca. 30 Minuten Verspätung hat und man einmal quer durch den Flughafen muss.
Als (fast) letzter Passagier habs ich aber noch geschafft. Etwas abgekämpft, aber geschafft. (Eine Familie mit zwei Kindern war offensichtlich noch etwas langsamer als ich)
Das die Glückssträhne nicht hält war mir klar.
Die Fluggesellschaften sind doch immer so stolz auf ihr Entertainment-System. Naja, auf diesem 8 Stunden und 45 Minuten-Flug klappt es nicht. D.h. Ich könnte mir das Audio-Spezial zu Michael Jackson und das Comeback-Album von Whitney Houston anhören. Nein danke!
Hier sitz ich also nun, habe den Reiseführer (Lonely Planet) gelesen und die ersten Seiten meines FernUni-Skripts (Strategisches und internationales Marketing, Master Wirtschaftswissenschaften) gelesen und keine Lust mehr.
Stattdessen tut mir der Rücken weh und der Sitz des Vordermannes scheint mir immer näher zu kommen.
Ich beneide die 62 Jährige Dame neben mir, die ständig einschläft. (Ich weiss, dass sie 62 ist, weil ich beim Ausfüllen der Einreiseunterlagen auf ihren Zettel geuckt habe; Sie war mal wieder eingeschlafen) Manchmal beneide ich diese Menschen, die die Köttbullar mit KaPü vor sich stehen haben und beim Schneiden dieser leckeren Fleischhäppchen einschlafen und sich fast die Soße über den Schoss schütten. Ich kann aber Entwarnung eben; Mit etwa 2 Stunden Restflugzeit ist alles gut gegangen. Jeztt hoffe ich, dass wir gut ankommen, ich in die USA einreisen darf und meine Gastgeberin mich am Flughafen einsammelt.
An dieser Stelle würden mich einmal eure interessantesten, schlimmsten ode langweiligsten Flugreise-Erlebnisse interessieren. Ich möchte hören, dass ich nicht der einzige bin, der fast neun Stunden keinen Film gucken kann und der sich ständig (mit nur ca. 1,91m Körpergröße) die Knie am Vordersitz stößt und sich irgendwie wie eine Sardine fühlt.
Sagt’s mir! Bin ich der einzige?
Jetzt widme ich mich aber wieder meinem Tetrisspiel. 131 Reihen zu schlagen. Drückt mir die Daumen!
UPDATE: Ein langer Tag geht zu Ende.
Nicht nur, dass ich keinen Film zu schauen hatte, ich habe nun auch keine Klamotten mehr. Scandinavian Airlines haben mein Gepäck verloren, sodass ich lediglich mein Handgepäck dabei habe. Ich bin doch sehr gespannt ob und wann ich meine Sachen wiederbekommen werde.
Unterhosen, Socken und Kleidung für die ersten 1-2 Tage habe ich heute bereits angeschafft. Selbstverständlich wird die Rechnung bei SAS mit einem bitter bösen Brief eingereicht. Außerdem will ich versuchen für den Rückflug ein Upgrade zu bekommen. Schließlich möchte man mich doch sicherlich als zukünftigen Kunden behalten und nicht durch eine solche katastrophale Erfahrung verlieren.
Die Augen fallen zu und das ist meist ein deutliches Zeichen, dass es Zeit wird ins Bett zu gehen. Immerhin ists schon 22:52 Uhr lokaler Zeit.
Nacht zusammen!
PS: Auch zu Tipps rund um Washington DC freue ich mich.
What to do?
Where to go?
What to see?






1 Antwort bis hierher ↓
Herr Höckberg // 14. Oktober 2009 um 18:04
hey steef,
also um deine erlebnisse beneiden wir dich im moment noch kein bißchen
. aber das wird sicher noch werden. meist finden sich so sachen wie gepäck etc. relativ schnell wieder. wir drücken dir auf jeden fall die daumen und wünschen dir noch ein paar angenehme tage in den staaten.
mein (unser) schlimmster flug war eindeutig die anreise nach hawaii um carina zu besuchen. nicht nur, daß unsere platzreservierungen von frankfurt nach san fran durch die lufthansa gekippt wurden, nein wir sollten nichtmal mehr zusammenhängende plätze bekommen. und das wo dani doch ein wenig (oder doch etwas mehr) flugangst hat. kurz vor dem boarding haben wir dann doch noch zusammenhängende plätze erhalten. zur unterhaltung gab´s lediglich den schlimmen film „happy feet“. ich habe mir geschworen, diesen film nie wieder auch nur im ansatz anzugucken. nach erfolgreicher landung in san fran (12 std flugzeit) ging´s dann weiter nach honolulu. nochmal knapp 6 std flug lagen vor uns. wir waren beide mehr als müde, haben auf den flügen nicht ein auge zubekommen und die unterhaltung ließ auch mehr als zu wünschen übrig. mal sehen was wir auf dem honolulu flug zu sehen bekommen dachte ich. und was hat uns dort erwartet??? „HAPPY FEET“ AHHHHHHHHHHHHHHH!!!!! es waren grausame stunden an board der united airlines. zum glück würden sie durch den mehr als perfekten urlaub ausgeglichen. achja und noch kurz zum platz in flieger. in der lufthansa hatten wir mehr als viel platz. wir saßen direkt hinter der business class und der abstand zwischen uns normalos und dem gehoben volk ist schon beachtlich. wir haben davon profitiert. auf dem weiterflug ging´s mir dann wie dir. ölsardinen haben sicherlich nicht weniger platz…