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Archiv für die Kategorie ‘Marketing-World’

Advertising 2009 vs Advertising 1980(s)

7. Oktober 2009 Stefan 1 Kommentar

Ein nettes Schaubild, dass die Werbelandschaft zukünftig prägen könnte und zeigt wie sich Werbung in den letzten 30 Jahren entwickelt hat.

Wenn ich mich an meine Marketing-Vorlesungen erinnere, werden nun einige Bücher, Skripe, Präsentationen und Vorträge überarbeitet werden müssen.

An Alle Studierenden: Werden diese Veränderungen heute schon in den Marketing-Veranstaltungen an FH und Uni berücksichtigt? Sind die Profs bei euch auf einem aktuellen Stand.

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via and via

 

Bin am Mittwoch auf der #dmexco

17. September 2009 Stefan Kommentieren

… wer noch?

Falls noch jemand eine Mitfahrgelegenheit sucht, schreibt mir eine kurze Mail, keinen Kommentar oder einen Tweet.

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Social Media in Zahlen #Video #SocialMedia

27. August 2009 Stefan Kommentieren

Robert Basic heute Nachmittag einen Link zu einem YouTube Video mit einigen Social Media Statistiken getwittert.

Wusstet ihr, …

  • dass 80% der (amerikanischen) Firmen LinkedIn als bevorzugtes Tool zum Finden von neuen Mitarbeitern nutzen?
  • dass Ashton Kutcher und Ellen DeGeneres mehr Twitter-Follower haben, als Irland, Norwegen und Panama Einwohner (zusammen)?
  • dass 25% der Amerikaner im letzten Jahr Kurzvideos auf ihren Handys schauten?
  • dass 35% von Amazons Buchverkäufen Dateien für den Kindle sind?

Das sind nur ein paar interessante „Facts and Figures“ auf dem Video.
Aber schaut es euch selber an:

Vom Disney Channel, Hulu, Online Streaming und Co.

12. August 2009 Stefan Kommentieren

Immer mehr Jugendliche wandern vom Fernsehen ab und schauen sich stattdessen ihre Lieblingssendungen und Episoden im Internet an. Das zumindest ergab eine Studie; Jeder zehnte Jugendliche soll sich „seine“ Inhalte zu „seiner“ Zeit (on demand) anschauen. Zwar ist diese Art und Weise, sich die Sendungen anzuschauen illegal, offensichtlich stört die Jugend (und sicherlich nicht nur die Jugend) das nicht sonderlich.

Was mich hierbei wundert, ist wieder einmal das Vorgehen vieler deutscher TV-Studios.

Anstatt sich ein Beispiel an den USA zu nehmen, lassen die Verantwortlichen die Seiten einfach sperren. So gesehen Shimux, einem Anbieter, der Serien in voller Länge und natürlich illegal zum Anschauen angeboten hat.

Das es ach anders geht, zeigt die Plattform hulu.com. Hulu bietet us-amerikanische Serien kostenlos zum anschauen an. Das beste daran: Sie verdienen damit auch noch Geld. Es heißt die Werbung auf der Plattform doppelt so teuer sei, als bei den TV-Sendern selbst.

Das tolle, am Pauschalisieren ist ja, dass es das Leben einfacher macht.

Zu behaupten, dass dieser Trend noch gar nicht in Deutschland angekommen ist, wäre schlicht und einfach falsch. Einige Sender, wie beispielsweise RTL mit seinem Angebot RTLNow, ist ein erster Schritt. Andere hingegen (z.B. der Disney Channel mit seinem neuen Sender Disney XD) können oder möchten sich nicht soweit aus dem Fenster lehnen.

Woran das wohl liegt?

Weitere Infos zum Thema Wandel im Mediennutzungsverhalten habe ich vor einiger Zeit hier im Blog zusammengeschrieben.

Außerdem lassen sich viele Schlüsse aus der gerade erschienenen Onlinestudie vom ADR / ZDF ableiten.

Kommentar zu @Schnutinger s Rückzug aus dem Web 2.0

21. Juli 2009 Stefan 5 Kommentare

An einigen Stellen habe ich Aussagen wie diese gelesen:

„Frau Schnutiger [sic!] hat keine Lust mehr: Die Cartoonistin und Bloggerin will sich nach heftiger Kritik am neuen Vodafone-Spot aus der Blogosphäre zurückziehen.“ (W&V)

Das ist einfach falsch!

Wer den letzten Artikel von  „Frau Schnutinger“ (bleiben wir beim Kunstnamen) aufmerksam gelesen hat, wird erkannt haben, dass es bei Ihrer Entscheidung zum Rückzug weniger um die Kritik an der Vodafone-Kampagne als vielmehr um den Verlust ihrer Glaubwürdigkeit ging.

Ob diese Entscheidung nun richtig oder falsch ist kann und möchte ich nicht kommentieren.

Mich wundert schon sehr, dass ein „Bis hierher und nicht weiter“ von einigen nicht einfach so hingenommen werden kann. Wieso muss es denn hinterfragt werden? Wieso muss nachgetreten werden?

Auch glaube ich nicht, dass es etwas mit einer „Bestrafung“ des Web 2.0 zu tun hat, wenn man sich aufgrund von blöden Kommentaren und einem Zustand der Machtlosigkeit zurückziehen möchte. Machtlosigkeit in sofern, dass es manchmal Momente gibt, in denen Erklärungsversuche  schlicht und ergreifend nicht möglich ist. Ab diesem Moment versteht jeder nur das was er verstehen möchte und neutrale / erklärende Aussagen werden zum Nachteil der Person gedreht.

In meinen Augen ist es absolut nachvollziehbar, dass man hier Grass über die Sache wachsen lässt.
In einer Woche interessiert sich doch eh keiner mehr für die Geschichte. Das ganze Trarah wird sich gelegt haben und es gibt neue Aufreger über die man sich auslassen kann.

Dies ist ein gutes Beispiel, dass die Online-Welt doch gar nicht so entfernt ist von der Offline-Welt.

Nun bleibt abzuwarten ob „Frau Schnutinger“ doch noch einmal den Weg zurück zum Bloggen und ins Web 2.0 findet oder nicht. Ich würde es mir wünschen, doch die Entscheidung (ohne Rechtfertigungsgrund) trifft sie.

Auch einen interessanten Kommentar zum Thema hat André Vatter vom Basic Thinking Blog unter der Überschrift „Generation Offline: Außer Kontrolle geratene Vodafone-Kampagne fordert ein erstes Opfer„  geschrieben. Hereinlesen lohnt sich sicherlich.

Update

Auch SpiegelOnline hat die Geschichte jetzt aufgegriffen.

Gier. Oder: Warum brauche ich jetzt eine neue Tasche? #spreadshirt #gewinnspiel

23. Juni 2009 Stefan 2 Kommentare

Durch Torges Tipp auf den Blogpost von Andreas MillesGewinne einen Bloggers Bag: Steht auf, wenn Ihr …“ im Spreahshirt-Blog aufmerksam gemacht worden. Vermutlich weil er weiss, dass ich a) für jeden Scheiss zu haben bin und b) bei Sachen für Lau erst recht dabei bin.

Aufgabe ist es, einen kleinen Blogpost zu irgendeinem Thema zu schreiben. Im Grunde geht es auch nur darum Werbung für den Speadshirt-Blog zu machen. (Was ich jetzt schon zweimal getan habe)

Die Frage, die ich beantworten möchte ist eine recht einfache:
„Warum brauche ich jetzt eine neue Tasche?”

Dazu gibt es zwei Antworten. Die erste habe ich oben schon gegeben. Wenn es irgendwo etwas zu holen gibt, bin ich immer gerne dabei. (Stichworte: Prokastrination und Gier ;) )

Die zweite Antwort und ein etwas triftigerer Grund ist der, dass mein Notebook –wie schon zuvor hier im Blog erwähnt – aus dem letzten Loch pfeifft. Er soll seine letzten Tage / Wochen oder gar Monate sicher und behütet in einer gemütlichen Reiseumgebung verbringen.
Wenn das eine Tasche ist, die mich auch noch gut aussehen läßt: Immer her damit!

Von fehlplatzierter Printwerbung und verschwendetem Geld

10. Juni 2009 Stefan 3 Kommentare

Sicherlich war die Titelstory der heutigen FAZ  keine Überraschung – oder die des Handelsblatts und der Süddeutschen Zeitung.

Wie sollte es auch anders sein? Es handelte sich um Arcandor. „Schluss. Aus. Weiter.“ verlautete man auf der Titelseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Wie es morgens bei mir so üblich ist, heben ich die Zeitung im Treppenhaus auf, scanne sie kurz nach den wichtigsten Schlagzeilen, knicke  sie und packe Sie zwecks späterer Lektüre in die Tasche.

Während meines ambitionierten und nicht weniger dynamischen Knickvorganges fiel mir ein kleines Stückchen Papier aus der Zeitung – auch Printwerbung genannt. Natürlich.
Diese Werbung gab mir allerdings sehr zu denken; und ich glaube ich habe den einen Grund für die Finanzkriese bei Arcandor gefunden. Werbung wird einfach absolut fehlplatziert

Man soll Schlagzeilen ja bekanntlich für sich nutzen, aber in bestimmten Zeiten und Situationen muss die eigene Marketingstrategie (zumindest einmal kurz) überdacht werden.

Die insolvente Arcandor AG ist bekanntlich der Nachfolger der ehemaligen KarstadtQuelle AG (Karstadt-Quelle heißt jetzt Arcandor). Vor diesem Hintergrund frage ich mich, ob sich tatsächlich jemand für eine KarstadtQuelle-Versicherung entscheidet, wenn aus der Zeitung in der dieser Werbebeitrag liegt, breit über die schlechte Wirtschaftslage des (Mutter-)Konzerns berichtet.

Vielleich bin ich auch einfach sehr zu skeptisch, aber ich glaube nicht, dass man mich damit überzeugt. Ich lege mein Geld (heute) doch auch nicht bei einer isländischen Bank an.

Vielleicht ist diese Art der Werbung auch ein Grund von Frau Merkel und/oder Herrn zu Guttenberg (ohne den Wilhelm), mögliche Staatszuschüsse zu verweigern?! Wer so unklug mit seiner Werbung und in letzter Instanz mit dem damit verbundenen Geld umgeht, muss sich die Fragen gefallen lassen, wo sonst noch Geld unnötiger Weise verbrannt wird.

Natürlich, Marketingmaßnahmen werden nicht von den einzelnen Zeitungsausgaben abhängig gemacht. Allerdings wird nicht erst seit gestern mir diesem einen klaren Fokus üder Karstadt (bzw. Arcandor) berichtet.

Die Responsequote dieser Beilage würde mich brennend interessieren. Leider ließt wohl weder die entsprechende Person bei Arcandor diesen Beitrag, noch gehe ich davon auch, dass von euch jemand diese Person kennt?

B2B Online-Marketing Trends 2009 – Ein Trendpapier

5. März 2009 Stefan Kommentieren

Nach einem Hinweis von Michael van Laar, dem Marketingblogger, bin ich auf das „Trendpapier – B2B Online-Marketing Trends 2009“ von creative360° aufmerksam gemacht worden.

Nachdem ich das achtseitige Papier gelesen habe, möchte ich euch die 5 Schwerpunktthemen der kommenden Monate kurz nennen und meine eigene Meinung dazu kundtun.

1. Individualisierung im E-Mail-Marketing

Das E-Mail-Marketing zielgruppenspezifisch und individuell sein sollte, steht außer Frage. Vor diesem „Problem“ steht das Direktmarketing aber schon seit vielen Jahren und wird dieses Jahr sicherlich nichts neues im B2B-Bereich sein. Richtig ist auch, dass besonders in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs Kundenbeziehungen überaus wichtig sind um potentielle künftige Geschäftspartner langfristig zu binden.

2. Einsatz von Bewegbildern im Internet

Die kostengünstige Möglichkeit Videos, Audiobeiträge und Co. zu produzieren und via Internet zu publizieren, eröffnet vielen Unternehmen neue Möglichkeiten sich darzustellen. In erster Linie lassen sich erklärungsbedürftige Investitionsgüter per multimedialer Anwendungen deutlich besser darstellen, erläutern und hervorheben. Einmalige Investitionen haben zur Folge, dass z.B. die Videos mehrfach und an unterschiedlichen Orten genutzt werden können. Ob sich dies jedoch branchenübergreifend sinnvoll realisieren lässt ist mehr als fraglich.

3. Verzahnung des Suchmaschinen-Marketings

Suchmaschinen-Optimierung wird einen hohen Stellenwert in den Marketingabteilungen vieler Unternehmen einnehmen müssen. Google ist hier das Maß aller Dinge. In dem Trendpapier ist die Sprache davon, dass 96% aller Entscheider Google als Suchmaschine nutzen. Entsprechend hoch ist natürlich die Bedeutung weit oben in den Suchergebnissen bei Google zu stehen.

4. Zielgruppenspezifisches Online-Targeting

Grundlage eines jeden Marketingerfolgs ist die zugrundeliegende Marketingstrategie. Kosten und Aufwände sind einfach zu hoch um mit der „Schrotflinte auf Spatzen“ zu schießen; hohe Streuungsverluste sind schlicht und ergreifend zu teuer. Ein zielgenaues und zielgruppenorientiertes Marketing sind unter Kosten-Umsatzaspekten essentiell. Werden die richtigen und wichtigen Entscheider mit der richtigen Message angesprochen wird dies durchaus positiven Auswirkungen auf die Marke und dem Image des Marketingbetreibenden haben.

5. Professionalisierung des Online-Marketing

Auch dies ist keine Überraschung. Es ist aber kein Trend der sich auf das Jahr 2009 beschränkt. Unternehmen, die bereits vor 5-10 Jahren begonnen haben sich dem Medium adäquat zu nähern und Online präsent zu sein, haben heute häufig große Wettbewerbsvorteile. Nicht desto trotz wird die Professionalisierung ein kontinuierlich vorschreitender Prozess sein. Marktsituationen ändern sich, das Medium Internet ist in einem ständigen Wandel, der durch die Unternehmen nicht vernachlässigt werden darf. Richtiger Weise, weißt creative360° darauf hin, externe Unterstützung einzufordern um „über den Tellerrand“ schauen zu können und Betriebsblindheit zu vermeiden.

Ein wichtiger Punkt wurde in meinen Augen noch vergessen. Viele Unternehmen müssen ihre Vorurteile gegenüber eine Öffnung für die Masse überwinden. Häufiges Problem vieler Unternehmen ist es sehr restriktiv mit Informationen umzugehen. Um als authentisch, offen und ehrlich wahrgenommen zu werden ist es erforderlich, sich seinen Kunden zu stellen. Falsch verstandener und/oder übertriebener Selbstprotektionismus ist vor diesem Hintergrund suboptimal. Vor allem im B2B-Marketing muss es zu einem Dialog zwischen Verkäufer und Käufer kommen um nachhaltige und zielgruppenorientierte Lösungen zu finden.