Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Media-World’

Verlosung: Google Wave Invite zu vergeben

25. November 2009 Stefan 5 Kommentare

Da ich nun auch einen Google Wave-Test-Account habe, möchte ich einige von euch in den gleichen Genuss kommen lassen.

Unter all jene, die noch keinen Wave Account haben, verlose ich in dieser Woche 3 Invites.

Um eure Frage zu beantworten:

What is a wave?

A wave is equal parts conversation and document. People can communicate and work together with richly formatted text, photos, videos, maps, and more.

A wave is shared. Any participant can reply anywhere in the message, edit the content and add participants at any point in the process. Then playback lets anyone rewind the wave to see who said what and when.

A wave is live. With live transmission as you type, participants on a wave can have faster conversations, see edits and interact with extensions in real-time.

Was ist zu tun?

Wer dabei sein möchte, schreibe lediglich einen kurzen Kommentar unter diesen Blogpost und drückt sich selbst die Daumen. Alternativ dazu kann er mir auch gern eine E-Mail an: stefan(at)gedankensolo.de schicken.

Teilnahmeschluss ist Montag, der 30.11., 12:00 Uhr.

Da die Anzahl der Kommentare i.d.R. recht gering ausfallen, hat jeder der teilnimmt eine wirklich gute Chance! ;)

Viel Glück!

Advertising 2009 vs Advertising 1980(s)

7. Oktober 2009 Stefan 1 Kommentar

Ein nettes Schaubild, dass die Werbelandschaft zukünftig prägen könnte und zeigt wie sich Werbung in den letzten 30 Jahren entwickelt hat.

Wenn ich mich an meine Marketing-Vorlesungen erinnere, werden nun einige Bücher, Skripe, Präsentationen und Vorträge überarbeitet werden müssen.

An Alle Studierenden: Werden diese Veränderungen heute schon in den Marketing-Veranstaltungen an FH und Uni berücksichtigt? Sind die Profs bei euch auf einem aktuellen Stand.

advertising

via and via

 

Ja wo leben wir denn? #Bushido #fail

1. September 2009 Stefan 2 Kommentare

Schon komisch, dass solchen Leuten das Geld hinterher geschmissen wird.
Und das traurige ist, dass er damit auch noch recht hat, dass eine Anzeige wg. Körperverletzung gut für den Verkauf seiner Platten ist.

Ja sag a mal wo lebbe mir denn?

Kategorien:Media-World Schlagworte: ,

Ein-Ausgaben-Abo des „Economist“ via Twitter und Facebook

12. August 2009 Stefan Kommentieren
Wie ich gerade gelesen haben, scheint der „Economist“ aus Großbritannien im Web 2.0 angekommen zu sein.
Andreas / aboutpixel.de

Andreas / aboutpixel.de

Offensichtlich plant das Magazin zukünftig Bestellungen einzelner Ausgaben via SMS entgegen zu nehmen. Am nächsten Tag soll die Ausgabe dann zum Kioskpreis im Briefkasten landen.

Zwar wird dieses Ein-Ausgaben-Abo ohne weitere – anschließende – Verpflichtungen zunächst nur in GB eingesetzt, ob es sich allerdings Rechner wird sich zeigen. Ein zusätzlicher Absatzmarkt ist sicherlich da.

Der nächste Schritt (und hier kommen die Social Media Anwendungen ins Spiel) ist die Bestellannahme über Facebook und Twitter. Ich bin sehr gespannt welche Erfahrungen hier gemacht werden und ob der Economist hier Vorreiter sein wird und viele weiteren Magazine nachziehen?!

[via Meedia]

Update (12.08., 15:45 Uhr)

Einen Kommentar zum Thema hat Thomas Knüwer in einem Blog „Indiskretion Ehrensache“ verfasst:  Der Kauf des „Economist“.

Zwei Fragen an… Thomas Knüwer (@tknuewer)

9. Februar 2009 Stefan Kommentieren

Ich glaube jedem, der ein wenig twittert und/oder Blogs liest, ist dieser Name an der einen oder anderen Stelle über den Weg gelaufen: Thomas Knüwer.

Als Reporter beim Handelsblatt schreibt er in seinem Blog Indiskretion Ehrensache durchaus kritische Beiträge oder befasst sich im Podcast „Bel étage“ mit Gästen und Themen aus den Bereichen Medien, Werbung, PR und Marketing.

Abseits der Wirtschaft, Medien und Politik geht es in seinem privaten Blog (www.gotorio.de) vielmehr um Reiseerlebnisse, Shopping, Essen und Trinken und was man sonst nicht alles so tut, wenn man nicht arbeitet.

Besonders freut mich, dass Thomas ein „alter“ Münsteraner und Preußen Münster-Fan ist. Das man sich dort noch nicht getroffen hat, liegt wohl daran, dass ich diese Saison erst zweimal im Preußenstadion war. (Ja, in dem Stadion, in dem die Tribüne bei Bauarbeiten vor zwei, drei Wochen zusammengebrochen ist.)

1.)    Wieso twitterst du?

Zunächst: Weil es Spaß macht. Twitter ist zum einen mein wichtigster Nachrichtenfilter geworden. Ich bekomme in vielen, für mich interessanten Bereichen, weniger Nachrichten – bin aber besser informiert. Das funktioniert noch nicht in allen Feldern – aber in einer ganzen Reihe.
Zum anderen ist es die einzige Möglichkeit, über die ich unkompliziert Kontakt halte mit jenen Menschen, die mich interessieren und die an mir Interesse haben. Ein Beispiel, was möglich ist: Ich landete auf dem Flughafen München und schaute beim Warten auf meinen Koffer bei Twitter rein. Dort schrieb ein Bekannter: „Braucht jemand eine Mitfahrgelegenheit vom Flughafen München in die Stadt?“. Über Twitter organisierten wir uns, hatten eine unterhaltsame Fahrt in die Stadt und haben zumindest meinem Arbeitgeber auch noch Geld gespart. Das Tolle: Es hätte auch funktioniert, wenn wir uns gar nicht gekannt, aber uns mitgelesen hätten.

2.) Wo siehst du Twitter oder einen anderen Microblogging-Dienst in 3, 5 und 10 Jahren?

Im Online-Geschäft sind solche Vorhersagen nur äußerst schwer zu treffen. Zunächst fehlt Twitter ein Geschäftsmodell. Ich glaube aber, es wird sich eines finden. Derzeit sehen wir das, was man Hockeystick-Effekt nennt: Nach langsamem Anfangswachstum geht Twitter derzeit durch die Decke. Der Dienst kommt im Massenmarkt an und ich traue ihm zu, ein Massenkommunikationsmittel zu werden. Allerdings mag ich den Begriff „Microblogging“ nicht. Für mich ist Twitter ein Kurznachrichtendienst. Kurznachrichten, wie in „SMS“. Den Twitter-Skeptikern sei damit auch der Hinweis gegeben, dass sich viele einst gefragt haben, wofür man diese komische Textfunktion auf dem Handy denn bittschön braucht.

Hier noch zwei Hinweise auf die aktuellen Beiträge seiner Blogs:

Indiskretion Ehrensache: Die Gaga-Sperrfristen des ARD Deutschland Trend

Go to Rio: Urlaub in Lappland: Frostbeulen-Freude bei -30 Grad

Zwei Fragen an… Olaf Kolbrück (@off_the_record)

7. Februar 2009 Stefan Kommentieren

Zwei Wochen konnte ich mittlerweile mit Antworten auf meine beide Twitter-Fragen füllen.

Heute war Olaf Kolbrück vom off the record – Blog so nett und hat die beiden basic Fragen für uns beantwortet. Bisher muss ich sagen, ists es spannend zu sehen aus welcher Motivation heraus doch so viele unterschiedliche Menschen twittern (und auch bloggen).

Zu finden ist Olaf bzw. das Blog bei Twitter unter dem Username: @off_the_record.

1.) Wieso twitterst du?

Weil es so einfach ist. Twitter ist das Knoppers des Web 2.0. Häppchen an Information und Unterhaltung in unglaublicher Schnelligkeit von und mit Leuten um deren ähnliche Interessen ich weiß und mit denen ich auf diese Weise Kontakt halten kann. Oder auf diese Weise überhaupt erst kennenlerne.

2.) Wo siehst du Twitter oder einen anderen Microblogging-Dienst in 3, 5 und 10 Jahren?

Diese Dienste werden Teil des Standards im Web sein. Auch wenn sie in 10 Jahren wahrscheinlich eine Form haben, die wir uns heute noch nicht vorstellen können.
Was aber bleiben wird, ist die Lust sich zu einem kurzen Plausch an einem digitalen Gartenzaun zu treffen und schnell ein paar Neuigkeiten, Nettigkeiten und Hilfen auszutauschen, ohne das man seinen Nachbar dafür gleich zu Kaffee und Kuchen hereinbitten muss.

PS: Der aktuelle Beitrag vom off the record-Blog ist hier zu finden: Klick!

Mein eigener Radiosender

5. Februar 2009 Stefan Kommentieren

Nur eine kurze Notiz.

Seit soeben habe ich meinen eigenen kleinen Radiosender:

http://laut.fm/stelten

Ich möchte in der nächsten Zeit versuchen den einen oder anderen Beitrag einzubinden und die Musik etwas zu variieren. Dazu freu ich mich sehr auf/über euer Feedback!

Falls ihr also Kommentare zu möglichen Beiträge (Songs, Themen) habt: Immer her damit!

Zwei Fragen an… Handelskraft (@Handelskraft)

5. Februar 2009 Stefan Kommentieren

Einige Tage konnte ich nun schon füllen und auch heute gehts weiter mit interessanten Antworten und Meinungen zum Thema Twitter.

Dieses Mal war Sebastian vom Handelskraft Blog so nett und hat mir Rede und Antwort gestanden und etwas darüber erzählt wieso er und seine Co-Autoren twittern und wo sie Microblogging in 3, 5 und 10 Jahren sehen.

1.) Wieso twittert ihr?

So richtig konnte ich mich nie mit Twitter anfreunden. Das Microblogging scheint zunehmend das „richtige“ Bloggen zu ersetzen und das ist eine Entwicklung, die ich persönlich zu diesem Zeitpunkt bedenklich finde. 140 Zeichen – Das ist natürlich kein Inhalt zu erwarten. Viele vermeiden damit die Arbeit sich richtig mit Themen auseinander zu setzen. Stattdessen kommt das virtuelle Fußnoten setzen in Mode. So bedenklich und pessimistisch man das auch sehen möchte, gibt es jedoch auch positive und aufregende Aspekte. Eine Vernetzung wird damit wesentlich vereinfacht. Man hat einen Microfeed. Twitter bedeutet für mich eine neue Dimension von LIVE zu sein. Überall darauf zugreifen zu können, ist zwar eine ebenfalls bedenkliche Angelegenheit (Stichwort: Medialisierung & soziale Konsequenzen daraus), jedoch macht das die Kommunikation einfacher. Das Problem ist, dass LIVE zu sein mit Twitter neu definiert wurde. Twitter ist für mich eine logische Antwort unserer beschleunigten Art zu leben und dem Bedürfnis an noch mehr Informationen andocken zu können. Mit twittern anzufangen war mich demnach eine logische Reaktion. Ich arbeite im und mit dem Web-2.0. Diese Arbeit macht mir Spaß. Also verschließe ich mich auch Twitter nicht. Twittern ist nicht unbedingt eine Herausforderung. Es ist eine Erfahrung, die teilweise spaßig werden kann. Dann wenn es banal wird, lache ich am meisten über 140-Zeichen-Statements.

2.) Wo seht ihr Twitter oder einen anderen Microblogging-Dienst in 3, 5 und 10 Jahren?

Mit noch mehr Funktionen. Irgendwann gibt es Gruppenfunktionen und dann ähnelt ein Microblogging-Dienst mehr und mehr einem abgespeckten und minimalisierten Social-Network. Da Twitter momentan extrem auf der Welle der Informationsbeschleunigung mitsurft und diese auch erheblich schneller gemacht hat, wird sich zeigen, wie mobile Anbieter auf diese Entwicklung reagieren. Die Tendenz, dass das Handy mehr und mehr den PC als Login zum Internet ersetzt, ist mehr als sichtbar. Viele scheuen sich noch davor, ihr Handy zum Surfen zu nutzen, vor allem wegen den noch zu hohen Kosten. Diese Kosten werden weiter sinken. Und dann schätze ich, wird Microblogging für die Masse interessant. Die SMS wird möglicherweise denselben Hirntod erleiden wie die Schallplatte, als die CD auf den Markt kam. Es wird dann eben in Massen getwittert. Ich warte nur auf das erste Silvester, an dem alle Server zusammenbrechen, weil jeder twittert, micro-berichtet, sich verabredet, etc., so wie es ja jetzt schon in Krisengebieten passiert. Oder wenn ein Präsident gewählt wird. Twitter? In zehn Jahren ist dieses Kommunikationsinstrument nicht mehr wegzudenken. Ein publizistisches Instrument, wie das richtige Bloggen, wird es aber nicht werden können. Nicht mit 140 Zeichen. Und wenn doch, dann nur aus der Motivation heraus mit Informationsfragmenten am sehr, sehr schnellen Puls der Zeit zu bleiben.