Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Study-World’

Studenten in Deutschland 2009 – Was sie bewegt. Wohin sie wollen #Studentenstudie

16. September 2009 Stefan Kommentieren
aboutpixel.de / © Ute Pelz

aboutpixel.de / © Ute Pelz

Im Rahmen einer Untersuchung haben die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young 3.000 Studenten in Deutschland befragt, was sie bewegt und wohin sie wollen.

Die ganze Studie gibt es hier zum Download (PDF).

Für Schnellleser hier einige (von mir) ausgewählte Ergebnisse der Studie:

  • 87% der Studierenden sind sehr zufrieden bzw. eher zufrieden mit Ihrer persönlichen Situation.
  • Erwartungen an das Einstiegsgehalt:
    • Jura: 42.414 EUR (2008: 40.351 EUR)
    • Ingenieurwissenschaften/ Informatik: 40.615 EUR (40.820 EUR)
    • Medizin: 38.730 EUR (36.410 EUR)
    • Lehramt: 37.495 EUR (33.862 EUR)
    • Geisteswissenschaften: 35.220 EUR (34.881 EUR)
    • Wirtschaftswissenschaften: 39.377 EUR (38.620 EUR)
  • Hauptmotiv für die Aufnahme eines Studiums ist das persönliche Interesse bzw. Hobby. Gefolgt von guten Jobchancen und guten Verdienstmöglichkeiten.
  • Kollegialität, Jobsicherheit und der Führungsstil sind wichtige Faktoren, die Berufseinsteiger an einem Arbeitgeber schätzen und sich wünschen.
  • 84% der Berufseinsteiger sind gewillt innerhalb Deutschlands für Ihren Berufseinstieg umzuziehen.
  • 4,6 Jahre (im Durchschnitt) erwarten Berufseinsteiger bei ihrem ersten Arbeitgeber zu bleiben. Am längsten wollen Lehramtsstudenten (8,2 Jahre), Juristen (5,3 Jahre) und Geisteswissenschaftler (5,1 Jahre) bleiben. Die kürzeste Zeit geben sich Kulturwissenschaftler (4,0 Jahre), Mediziner (4,1 Jahre) und Wirtschaftswissenschaftler sowie Ingenieure (je 4,3 Jahre).
  • Die wichtigsten Themen in der Wahrnehmung der Studierenden sind Menschenrechte, die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie internationale Krisen und Kriege.
  • 64% der Studierenden benoten den Standort Deutschland im Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit. (16% sehr gut, 20% eher schlecht bis schlecht)

Trifft das eure Erwartungen?

Die Stichprobe: Und was treiben Sie so im Internet? #FAZ #Hochschulanzeiger #Studieren20

9. Juli 2009 Stefan Kommentieren

Vor einiger Zeit ging es im FAZ Hochschulanzeiger um das „Studiere 2.0″.
Dazu wurde auch ich befragt. Komischer Weise habe ich erst heute auf hinteren Google Seiten den Artikel online gefunden.

Der Podcast-Fan: In meiner Abschlussarbeit habe ich eine Marktanalyse für Audio- und Videodateien im Internet erstellt. Diese Podcasts werden für IT-Dienstleister bei der Kundenansprache immer interessanter. Seit kurzem arbeite ich als Produktmanager bei demselben Unternehmen, mit dessen Kooperation ich auch meine Abschlussarbeit geschrieben habe. Schon als Student war ich ständig online und bin es auch heute noch. Für Podcasts sehe ich noch ein Riesenpotential. Erst wenige Profs stellen ihre Vorlesungen als Podcast ins Netz. Im Vergleich zu den USA ist Deutschland da noch ein Entwicklungsland. Auch in der IT-Branche, in der ich jetzt arbeite, steht uns die große Zeit der Podcasts noch bevor.
Stefan Stelthove (26) hat BWL in Emden studiert. Mit seiner Abschlussarbeit über ein Internetthema [Anm. zum Thema: "Die Bedeutung ausgewählter Marketinginstrumente unter besonderer Berücksichtigung elektronischer Vertriebswege"] gelang ihm jetzt der Berufseinstieg.

Text: Hochschulanzeiger Nr. 102, 2009, Seite 23

Einige Anmerkungen zum Artikel:

  1. Ich arbeite nicht als Produktmanager, sondern als Kundenberater im Produktmarketing und der Kundenkommunikation.
  2. Mittlerweile bin ich 27 Jahre alt.
  3. Wer mehr wissen will, findet mich auch bei XING.

Weitere Vorstellungen in dem o.g. Arikel waren u.a.:

Deutsche Hochschulen als Dienstleister

20. März 2009 Stefan Kommentieren

Deutsche Hochschulen platzen aus allen Nähten.
Heute erst, schreibt DerWesten darüber.

Schon heute kommen viele Hochschulen und Professoren in Sachen Betreuung der Studenten nicht mehr nach. Eine Besserung ist vor dem Hintergrund des doppelten Abi-Jahrganges sicherlich nicht zu erwarten.

Ein gutes Beispiel ist ein Prof. meines kleinen Bruders. Trotz mehrfachen Nachhakens bekommt eine Dreiergruppe Studenten keine Antwort bezgl. eines Termins für eine Präsentation bei Ihrem Prof.. Schließlich meldet er sich, gibt einen Termin vor und alle reisen (z.T. mehrere hundert Km) an.
Ausnahme: Der Prof.! Der erscheint einfach nicht.

Erneut geht das Telefonieren und E-Mailen los bis an einem Dienstag plötzlich die E-Mail mit dem Hinweis kam: der Termin ist morgen.

Viele mögen jetzt sagen: „Ja… ein Einzelfall“. Dennoch höre ich immer wieder von nicht eingehaltenen Sprechstunden, verpassten Terminen und so weiter und sofort.

Das traurige Problem ist jetzt: Keiner traut sich, sich zu beschweren. Schließlich sitzen die Damen und Herren mit Dissertation und akademischen Titel am „längeren Hebel“.

Man sollte meinen, in Zeiten der Studiengebühren und des zunehmenden Wettbewerbs sollten die Hochschulen kundenfreundlicher werden. Nichts anderes sind die Studierenden letzten Endes: Kunden, die die Dienstleistung Bildung in Anspruch nehmen.

Kategorien:Study-World Schlagworte: , , ,

FH Münster expandiert in den Kreis Warendorf

16. Januar 2009 Stefan 2 Kommentare

Gerade eben habe ich gelesen, dass die Fachhochschule Münster zusätzliche Studienplätze im Kreis Warendorf schaffen will. Namentlich in Ahlen, Beckum und Oelde.

Jetzt frage ich mich, wie in drei Städten 110 Studienplätze (für ingenieurwissenschaftliche Studien) geschaffen werden sollen? Möchte man jeweils einen Raum für ca. 37 Studenten anmieten?
Ich kenne zwar nicht die genauen Pläne. Allerdings stelle ich es mir einen großen Aufwand vor, für so wenige Studenten extra Professoren, Räumlichkeiten, etc. in den Orten/ Städten zu finden.

Zwar soll das Geld durch Förderungen da sein. Ich hoffe nur, dass dieses Geld auch ordentlich aufgebraucht wird und nicht einfach verschleudert wird, einfach nur weil es eben da ist.

Lassen wir uns überraschen.

PS: Den Artikel gibts hier nachzulesen: Klick!

Die Geschichte des Internet

5. Januar 2009 Stefan Kommentieren

Ein weiteres Mal greife ich einen Beitrag von Robert Basic auf. In seinem Blog basicthinking hat er ein Video verlinkt, dass ein ehemaliger Diplomand im Rahmen seiner Abschlussarbeit an der FH Mainz erstellt hat.
Der Titel des Films, der die Entwicklung des Internet Revue passieren lässt, ist „History of the internet“. In 8:10 Min. wird die Evolution des Internets abgearbeitet.

Mehr zum Projekt könnt ihr auf den Seiten von lonja.de, des Verfassers/ Erstellers der Arbeit Melih Bilgil,  nachlesen.

Weihnachten 2006 – Strand, Sonne, Football und viele Freunde

23. Dezember 2008 Stefan 1 Kommentar

Beim Blick nach draußen bekomme ich dieser Tage stets Fernweh. Die vier Wochen Australien im August/September sind schon so weit in die Vergangenheit gerückt – die Erholung ist vollends aufgebraucht.

Gerade zur Weihnachtszeit schwelg ich gern in Erinnerungen an die Feiertage von vor zwei Jahren (2006). Heute habe ich das Bild noch einmal herausgesucht, das ich damals als „Weihnachtskarte“ per Email an Freunde und Verwandte geschickt habe.

Sandy Beach, O'ahu, Hawai'i

23.12.2006: Sandy Beach, O'ahu, Hawai'i

Die Feiertage sahen etwa wie folgt aus:

24. Dezember 2006

Am Nachmittag ging es zuerst ins Aloha Stadium zum Hawaii Bowl. Dieses Jahr haben die UH Warriors eine riesen Saison gespielt und gehörten zu dem Top 25 Teams der USA. Den Hawaii Bowl hat die University of Hawaii deutlich gegen die Arizona State University mit 41-24 gewonnen.

- Ein ganz besonderes Weihnachtserlebnis.

Am Nachmittag konnte ich mich so vor den Vorbereitungen des großen feasts am Abend drücken, dass von meinen Mitbewohnern und anderen Freunden hergerichtet wurde. Der Abend klang aus mit (wenn ich mich recht erinnere) „Deutschland – Ein Sommermärchen“ und leckeren Essen.

25. + 26. Dezember 2006

Die beiden Tage verliefen recht gleich und sind kurz beschrieben:

Erst relaxen in Waikiki am Strand (oder wars doch woanders) und abends Grillen. Ebenfalls am Strand, dieses Mal aber im Fort DeRussy Park.

Alles in Allem lässt sich sagen, dass ich gern wieder die Winterzeit an Stränden und bei 25 Grad überbrücken wollen würde. Dazu fehlen heute leider zwei Dinge: Geld und Zeit. Beides ist essentiell wichtig. ;)

 

Jetzt habe ich soviel von der UH geschrieben, dass ich doch klarstellen muss, dass „meine“ Uni, die Hawaii Pacific University ist/war. Leider hatten wir kein Football-Team, sodass die deutlich (!) größere University of Hawaii die Sport-Anlaufstelle Nummer eins ist/war.

(Neues) Studium an der FernUni Hagen

10. Dezember 2008 Stefan 3 Kommentare

Vor einiger Zeit habe ich mich im Internet über die Möglichkeiten informiert, wie ich mich nach meinem Studium weiterbilden kann. Dazu sei angemerkt, dass es nebenberuflich sein sollte.

Zwar gibt es viele Möglichkeiten, leider sind diese meist doch sehr teuer. Dazu genügt ein Blick in den Hochschulkompass:

Nun habe ich mich letzten Endes auch auf den Seiten der FernUni Hagen informiert und mir auch glatt Infos zuschicken lassen. … und mich nun auch für den M.A. Wirtschaftswissenschaften als Teilzeitstudium (Fernstudium) entschieden.

Jetzt frage ich mich aber, wieso die amtlich beglaubigte Kopien meiner Diplom-Urkunde und meines Diplom-Zeugnisses haben möchten. Grundsätzlich ist das zwar kein Problem, aber extra dafür zur Stadtverwaltung zu laufen und 3 EUR zu bezahlen nervt dann schon. (Zumindest waren es das letzte Mal 3 EUR pro Beglaubigung.)

Kommt es tatsächlich so häufig vor, dass gefälschte Kopien eingereicht werden?

Mail ob das wirklich sein muss ist schon raus. Bin mal gespannt ob ggf. auch drauf verzichtet werden kann.

… to be continued …

EDIT: Heut hat „Der Westen“ einen Artikel über die FernUni Hagen veröffentlich, der die Uni noch einmal kurz vorstellt.

Surfer-Gruppe Nr. 1: Studenten und Wikipedia

26. November 2008 Stefan Kommentieren

Nicht wahr? Studenten sind also „Hardcore-Surfer“? Ich denke wir alle wussten das schon, oder?

Das habe ich zumindest gerade auf blogmedien.de gelesen. Und in der Tat; wenn ich an meine Studienzeit denke, hat sich eine Menge im Internet abgespielt.

  • Die Kommunikation bei meinen zwei Auslandssemestern hat fast ausschließlich über Skype stattgefunden. Twitter war damals noch nicht so „trendy“.
  • Berichte bzw. ein Tagebuch wurde online geführt.
  • Vorlesungspläne wurden aus dem Netz gezogen.
  • Recherchen für Hausarbeiten und Vorlesungen kamen auch überwiegend aus dem Netz.

Schon allein, wenn man sich die ganzen Social Networks anschaut: Facebook, StudiVZ, WKW, Lokalisten und auch XING, da erkennt man, dass es doch einige Zeit darauf verwendet wird sich im Internet zu tummeln.
…ja ja… XING ist ein eher hinkendes Beispiel, da es sich um ein Business Network handelt. Nichts desto trotz bietet es Studierenden in Kontakt mit Unternehmen zu treten. Außerdem hat man sich doch durch die Hinzunahme des „Student/ Absolvent“-Status dem Markt weiter geöffnet.

Zu dem ganzen Thema gibt es jetzt eine Studie der HIS (Hochschul-Informations-System GmbH) und des Multimedia Kontor Hamburg unter dem Titel „Studieren im Web 2.0„. Der kostenlos heruntergeladen werden kann.

Einige wichtige(?) Erkenntnisse hat blogmedien.de bereits zusammengefasst:

Die Wissenschaftler haben unter anderem herausgefunden, dass 73% des akademischen Nachwuchses täglich ein bis drei Stunden online sind, 23% bringen es auf 4 bis 6 Stunden. Echte „Hardcore-Surfer“ schaffen sogar 10 bis 12 Stunden im Internet, wohlgemerkt pro Tag – und das machen nach den Ergebnissen der Web-Studie immerhin 1,3% der deutschen Studenten. Dagegen sind weitgehende Online-Verweigerer mit weniger als einer Stunde „Surfzeit“ pro Tag mit einem Anteil von 0,3% eine geradezu verschindend [sic!] geringe Minderheit. Favorten [sic!] sind bei den Studierenden im Internet – das ist wohl kaum eine Überraschung – die Online-Enzyklopädie Wikipedia sowie Social Communities wieStudiVZ [sic!], FaceBook [sic!], MySpace und Xing.

Studenten lieben Wikipedia… und vertrauen ihr!

Ferner stellt die Studie einen Vergleich zwischen Online Formaten an. Hier schneidet Wikipedia deutlich besser ab als viele andere Formate. Demnach vertrauen über die Hälfte aller Studenten (52%) Wikipedia. Deutlich dahinter liegen LEO.de (49%), Spiegel Wissen und die Zeit Online (je 34%), MS Encarta (29%), Meyers Lexikon (online) (27%), Encyclopaedia Britannica (26%) und Wissen.de (14%).

Weitere Infos findet Ihr in Benedikt Köhlers Viralmythen.

Die Diskussion ob Wikipedia nun als Quelle dienen darf/ sollte oder nicht, ist sicherlich eine schwierige. In meinen Augen jedoch dient Wikipedia nicht für wissenschaftliche Arbeiten. Detaillierte Hintergründe werden i.d.R. ohnehin nur selten gegeben. Auch kann eine Validität nicht nachhaltig sichergestellt werden.

Christian Spannagel hat vier Punkte genannt für die Wikipedia sicherlich sehr gut ist:

  • Einen groben Überblick verschaffen: Welche Konzepte sind mit einem Inhaltsbereich verknüpft? Welche Anwendungsfelder gibt es?
  • Begriffe klären: Beim Lesen von Texten tauchen natürlicherweise ab und zu Begriffe auf, die man nicht kennt. Wenn ein schnelles, oberflächliches Nachlesen genügt, dann ist Wikipedia recht hilfreich.
  • Weitere Quellen ermitteln: In Wikipedia-Artikeln sind häufig Literaturreferenzen oder Internet-Links angegeben, die für die Arbeit von Interesse sein können.
  • Über aktuelle Tendenzen informieren: Der große Vorteil von Wikipedia ist die Aktualität. Hier kann man sich ganz taufrische Informationen holen, die noch keinen Einzug in Fachbücher gefunden haben.

Verwandte Links:

Download der Studie: https://hisbus.his.de/hisbus/docs/hisbus21.pdf

Heise: US-College verbietet Wikipedia als wissenschaftliche Quelle

Digitalscholarship: Is Wikipedia becomind a respectable academic source?

Wissenswerkstatt: Ist die Wikipedia zitierfähig? ~ Wikipedia: Und wir zitieren doch

Hiegl.net: Wikipedia als Quelle für wissenschaftliche Arbeiten

Wikimedia Blog: Mehr Wissenschaft für Wikimedia

Datenschutz-Blog: Wikipedia als Quelle: So geht es