Gedankensolo

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re:publica 09: Ankündigung der Schlussbetrachtung #rp09

7. April 2009 · Kommentar schreiben

Komisch… nach dem ersten Tag einer drei Tagesveranstaltung höre ich auf zu berichten.

Zugegeben: nicht fein.

Das Problem war allerdings das fehlende bzw. nicht funktionierende WLAN im Friedrichstadtpalast und in der Kalkscheune.

Da ich jetzt allerdings gerade in London weile, wird die Schlussbetrachtung ein wenig auf sich warten lassen müssen.

In den nächsten Tagen werde ich aber versuchen diese nachzureichen.

Bis dahin seid ihr herzlich eingeladen meine Reiseberichte aus London zu lesen.

Hier zum Beispiel: Klick!

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re:publica 09: Gedanken, keine Berichte #rp09

1. April 2009 · Kommentar schreiben

An dieser Stelle noch einmal der Hinweis:

Ich werde mich weniger mit den einzelnen Themen der re:publica beschäftigen als vielmehr mit Dingen, die mir rund um die Konferenz auffallen, einfallen und sonst irgedwohin fallen.

Falls ihr mehr über die einzelnen Vorträge o.ä. wissen möchtet, lege ich euch zwei Sites ans Herz.

Zum einen die Seite der re:publica selbst und zum anderen das Blog, future:plom, von Christian Heller. Viel Spaß!

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re:publica 09: Tag 1 – Einige Gedanken #rp09

1. April 2009 · Kommentar schreiben

Heute startete also die re:publica 09 und ich bin dabei…

  • 5:30 Uhr: Aufgestanden, geduscht und um 6:15 Uhr unterwegs gewesen.

  • Bastian (http://twitter.com/gedankenstuecke) abgeholt und eingepakt.
  • Franziska (über www.mitfahrgelegenheit.de) in Hannover eingesammelt.
  • 4,5 std. auf der Autobahn und auf dem Weg von Münster über Hannover nach Berlin.
  • 11:30 Uhr: In Berlin angekommen und von Phil begrüßt worden.

  • über die Wohnung gestaunt: (ehemaliges „einschlägiges“ Etablissement).
  • Döner gegessen.
  • mit der U-Bahn zum Friedrichstadtpalast.
  • 13:45 Uhr: Ich komme zu spät.

  • viele bekannte Gesichter von Online-Profilen gesehen und erkannt. (u.a. Robert Basic, Stefan Niggemeier sitzt gerade hinter mit), Cem Basman, u.v.m.)
  • mich (er)kennt keiner. Sollte ich traurig oder realistisch sein?
  • uninteressanter Vortrag.
  • 14:32 Uhr: Ich schreibe diesen Blogpost im Editor vor, da ich noch kein WORD, openoffice o.ä. auf meinem neuen Acer Aspire One habe.

  • außerdem ist das WLAN hier so schlecht/ überlastet, dass die Verbindung immer abschmiert.
  • gleich gehen die Vorträge weiter und ich werd mir einen anschauen/-hören.
  • ich habe Durst.
  • genug übers WLAN geärgert. ab zum nächsten/ ersten vortrag „introducing the global internet freedom index“.
  • 14:40 Uhr: Präsentationsthema ist „Freedom of the net“ von jemandem, der endlich mal stolz ist, deutsche Vorfahren zu haben.

  • Der Beamer brummt neben mir. Soll ich mich umsetzen? Nee, bin zu faul.
  • riesiger Saal, der nur hier nur hier und da ein paar Köpfe beinhaltet.
  • Die Klimaanlage ist hier in die Sitze eingebaut, d.h. die Sitze haben Lüftungsschlitze. Tolle Sache!
  • Worum gehts hier in der Präsentation eigentlich? Verdammt, ich muss mich endlich konzentrieren.
  • Estland ist das „offenste“ Land und das Kuba das am meisten zensierte Land der Welt (danach Iran, China und Tunesien).
  • In Russland werden Blogger dafür bezahlt Pro-Regierungs-Beiträge und Kommentare zu veröffentlichen? – Schocker… !
  • Online wird weniger zensiert als Print.
  • Mobil noch weniger als Online.
  • Jeder hier hat ein iPhone. Was soll denn sowas?
  • 15:00 Uhr: Nächste Veranstaltung. Es ist ein Panel mit Johnny Haeusler.

  • deutlich mehr Zuhörer als vorher.
  • Alle freuen sich, die Probleme mit dem WLAN sollen in 20-30 Min. behoben sein. (Waren sie aber nicht.)
  • Toller Satz, der passt: „Der Politik ist es völlig egal, was ein Blogger schreibt.“
  • WLAN scheint kurzfristig wieder laufen.
  • Panel ist rum und ich bin ein wenig in die Sonne gegangen.
  • tolles Wetter
  • habe Donuts (Frosted Chocolate mit Puddingfüllung) und was zu trinken gekauft.
  • bin satt und sitt.
  • 17:12 Uhr: WLAN funktioniert immer noch nicht. Zumindest nicht an meinem Platz hier unten.

  • wird das hier mein Stammplatz? (EG, hinten rechts).
  • die Sessel sind sehr bequem.
  • ich merke einen deutlichen Unterschied zwischen oberflächlichem Netzwerken (Twitter, XING und Co.) und „echtem“ Netzwerken (face-to-face-Unterhaltungen).
  • Wieso läuft das Internet nicht?
  • Benedikt Köhler (http://twitter.com/furukama) scheint gleiches Problem zu haben, da er scheint via Handy zu twittern.
  • Er hat kein iPhone und ist mir gleich sympathischer.
  • Das wars für mich für heute.

  • Fettes Brot schenke ich mir heute Abend. Stattdessen gehts in eine Sportsbar zum Fussi gucken.
  • Sitze wieder bei Phil auf dem Sofa, lecker Kaffee im Bauch und freu mich erst auf Spiel und dann aufs Bett.

Gute Nacht!

PS: Das Fußballspiel ist rum: Deutschland schlägt Wales 2-0 und Poldi den Michi.

PPS: Was habt ihr noch bemerkt bzw. sollte genannt werden?

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Zwei Fragen an… Alex Wunschel (@podpimp)

3. Februar 2009 · Kommentar schreiben

Heute steht ein weiterer Hochkaräter der Web 2.0-Szene Rede und Antwort.

Alex Wunschel, der „Podpimp“ ist weniger ein Blogger als vielmehr ein Podcaster (gut, bloggen tut er auch…). In mittlerweile 201 Folgen des „Blick über den Tellerrand“ behandelt er wöchentlich Themen aus dem Web X.0 und des user generated content. Immer wieder greift er aktuelle und interessante Themen aus dem Netz und der Medialen Welt auf.  Sehr zu empfehlen.

Neben dem Blick über den Tellerrand betreibt er weitere Podcasts. Zum einen „Pimp my Brain“ in dem immer wieder Experten zu Wort kommen und ihm bereitwillig Frage rund um das Medium Internet, etc. beantworten.

Zum anderen gibt es seit einigen Wochen den „Brouhaha„-Podcast: „Der Podcast rund um Social-Media-Aufreger in den digitalen Medien”, den Alex gemeinsam mit Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach über die Leitungen schickt.

Eine Zusammenfassung aller Podcasts, bei denen Alex seine Finger im Spiel hat, findet ihr sicherlich auch auf seinem Blog. Dort, in seinen Podnotes, kann man auch immer wieder Links zu „interessanten“ Playmate-Interviews finden, die er u.a. für den Podcast des Playboys geführt hat.

Selbstverständlich ist Alex auch über Twitter zu finden.

1.) Wieso twitterst du?

Es ist eine Mischung aus virtueller Tee-Küche, fachlichem Notizblock und Chatraum mit 140 Zeichen-Disziplin.

2.) Wo siehst du Twitter oder einen anderen Microblogging-Dienst in 3, 5 und 10 Jahren?

In drei Jahren hat es Twitter auch hier auf SMS-Niveau geschafft, die Nutzer gewöhnen sich an 1:n-Kommunikation, und es gibt intelligente Gruppierungs- und Lokalisierungs-Services.
Was in 5 Jahren ist weiß ich nicht, in 10 Jahren gibt es jedoch kein Internet mehr.

Hier noch ein, zwei weiterführende Links:

Der Aktuelle Blick über den Tellerrand: Blick 201 auf Podnotes, Web Content Forum, IBM und Gazprom
und
Pimp my Brain goes Brouhaha

PS: Morgen gehts weiter mit paulinepauline aka Silke Berz.

Kategorien: Die "online" Welt · Marketing und Medien
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Ein (weiterer) Rückblick aufs Jahr 2008

2. Januar 2009 · 3 Kommentare

Auch im vergangenen Jahr ist vieles passiert. Viel Wichtiges und deutlich mehr Unwichtiges.
Wer weiss schon wie viele Säcke Reis in China umgekippt sind?

Heute widme ich mich einigen Punkten, die mir in Erinnerung bleiben und einigen die zwar noch im Gedächnis sind, aber hoffentlich bald verschwinden. Meine Tops und Flops des Jahres 2008:

Tops:

  • TSG Hoffenheim 1899.
    Eine Fußballmannschaft, die mal richtig ansehnlichen Fußball spielt. Ob sie das bis zum Saisonende durchstehen, wag ich zu bezweifeln, möchte mich aber sicherlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
  • Matthias Steiner.
    Kurz vorher war er noch Österreicher, wurde dann deutscher und gewann Gold in Peking. Danke für die super Freudensprünge.
  • Barack Obama.
    Ich will nicht viel dazu schreiben, da man das komplette Jahr mit Infos zugeschmissen wurde.
  • Matt Harding.
    Ist vielleicht schon älter, bei mir allerdings erst im letzten Jahr angekommen. Auf seiner Internetseite zeigt und seinen durchaus merkwürdigen Tanz an allen möglichen Orten der Welt. Zum einen ein tolles Lied im Hintergrund, zum anderen bekommt man tierisch Fernfeh.

Flops:

  • The Next Uri Geller.
    Selten etwas so schlechtes gesehen. Ich glaube es ist die einzige Sendung, in der ein „Magier“ gewinnen kann, dessen Tricks nicht einmal klappen. Nicht nur dass, Wochen später hat man Herrn Geller noch einmal eingeladen eine Sendung über Außerirdische zu machen. Das Fernsehblog setzt sich hiermit aber genauer auseinander.
  • TSG Hoffenheim 1899.
    Oh Wunder. Die waren doch eben schon einmal dabei?! Richtig. Trotz der tollen Fußballspiele zeugt dieser Verein doch vom starken Einfluss des Kapitalismus in den deutschen Sport. Hier sieht man, dass man Erfolg doch durch Geld kaufen kann.
  • Jürgen Walter, Dagmar Metzger, Silke Tesch und Carmen Everts.
    Unabhängig davon ob eine Tolerierung der Linken wünschenswert ist oder nicht, ist es ein sehr unfaires Verhalten. Es hat schon einen sehr faden Beigeschmack, sich nicht oder nur sehr kleinlaut öffentlich zu erklären um dann bei der entscheidenen Umfrage, der Chefin in den Rücken zu fallen. Ein ganz mieser Stil!
    Entsprechend müsste man Andrea Ypsilanti wohl auch zu den Flops des Jahres zählen.
  • Die amerikanische (Finanz-) Wirtschaft.
    Die Frage bleibt: Wars das jetzt oder muss ich mich in einem Jahr an gleicher Stelle wiederholen? Oder ist es dann die deutsche Wirtschaftskrise?

Es sei darauf hingwiesen, dass diese Liste endlos weitergeführt werden kann und das es sich hierbei nur um einige Punkte handelt, an die ich aus dem letzten Jahr denke.

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Wandel im Mediennutzungsverhalten

29. Dezember 2008 · 1 Kommentar

… um genau zu sein der Jahre 1999 – 2007.

Medien nehmen heute eine große Rolle in der Freizeitgestaltung ein. Fernsehen und Radio gehören bei ca. 80 Prozent aller Deutschen unter 50 Jahren zur alltäglichen Freizeitbeschäftigung. Zusätzlich nehmen Printmedien einen hohen Stellenwert in der Mediennutzung der Bevölkerung ein. Die Hälfte aller Deutschen liest Tageszeitungen und ca. ein Viertel liest Zeitschriften. Zudem werden Bücher von etwas weniger als einem Drittel der Bevölkerung mindestens täglich gelesen.

Eine äußerst dynamische Entwicklung nahm die Nutzung des Internets in den vergangenen Jahren. Während 1999 ca. einem Viertel der 14 – 49 Jährigen in Deutschland ein Internetanschluss zur Verfügung stand, waren es 2005 bereits 75 Prozent (vgl. Vehlow, 2005, S. 8). Mit Blick auf die Gesamtbevölkerung, also unter Hinzunahme der Generation „50Plus“, lässt sich feststellen, dass 2007 insgesamt 62,7 Prozent der Bevölkerung das Internet nutzten. Der Anteil der 14 – 19 Jährigen, die das Internet nutzten, lag bei 95,8 Prozent, der Anteil der 20 – 29 Jährigen bei 94,3 Prozent, der Anteil der 30 – 39 Jährigen bei 81,9 Prozent und der Anteil der Generation „60Plus“ lag bei 25,1 Prozent (vgl. ARD/ZDF-Online-Studie 2007, 2008).

Auffällig ist, dass es in den Jahren 2003 – 2005 eine Stagnation der Entwicklungszahlen gab und sich die Internetnutzung in der Altersgruppe der 14 – 49 Jährige bei etwa 63 Prozent einpendelte. Von diesen Internetnutzern gehen 44 Prozent täglich online.

Bei einer näheren Betrachtung der Anzahl der Zeitungsleser werden auch hier Veränderungen im Nutzungsverhalten deutlich. 1999 lag die Anzahl der regelmäßigen Zeitungsleser bei ca. 66 Prozent. Bis 2005 haben die Printmedien ca. 16 Prozent ihrer Leser bzw. Abonnenten verloren, sodass heute noch etwa 50 Prozent regelmäßig Zeitung lesen. Bei den Zeitschriften gab es analog zu den Zeitungen bis 2004 eine ähnliche Entwicklung. Ab 2004 nahmen die Leserzahlen jedoch wieder leicht zu, sodass der Stand der Zeitschriftenleser 2005 mit 24 Prozent nur knapp unter dem Stand von 1999, mit ca. 26 Prozent, lag (vgl. Vehlow, 2005, S. 8ff).

Was die Dauer der Nutzung der einzelnen Medien betrifft hat sich wenig verändert. Zwischen den Vergleichsjahren 1999 und 2005 kam es zu einer Zunahme von 20 Minuten bei der täglichen Fernsehdauer. Größer ist die Zunahme der Internetnutzung. Diese stieg im selben Zeitraum von ca. neun Minuten am Tag im Jahr 1999 auf 59 Minuten im Jahr 2005, was einen Zuwachs von ca. 656 Prozent bedeutet. Zu beachten bleibt, dass es sich hierbei um Brutto-Nutzungszeiten handelt. Eine parallele Benutzung zweier oder mehrerer Medien wurde nicht weiter betrachtet (vgl. Vehlow, 2005,
S. 11).

Neben der Nutzungsquote ist die Struktur der Nutzer- und Anwendergruppe für eine Beurteilung hilfreich. Die am häufigsten genutzten Medien, das Fernsehen und das Radio, sind in Ihrer Nutzerstruktur ähnlich dem Bevölkerungsdurchschnitt in Deutschland im Bezug auf ihre sozio-demographischen Merkmalen (z. B. Alter, Einkommen, etc.), wobei die Fernsehnutzer etwas jünger sind als die Radionutzer. Die Zeitungsleser sind hingegen etwas älter als die Radiohörer. Im Bezug auf die Geschlechterverteilung herrschen marginale Unterschiede zwischen den TV- und Radionutzern und dem Bevölkerungsquerschnitt (vgl. Vehlow, 2005, S. 11). Die Nutzerstruktur des Internets hat sich im Gegensatz zu der TV- und Radionutzerstruktur noch nicht so weit an den Bevölkerungsschnitt angeglichen, tendenziell nähert sie sich ihm aber an (vgl. Vehlow, 2005, S. 11). Grundlagen sind hierfür u. a. die späte Entwicklung und die hohen technologischen Anforderungen an das Internet und seine Anwendung, die von der älteren Bevölkerungsgruppe als weniger attraktiv empfunden werden. Bei der jüngeren Bevölkerungsschicht nimmt das Internet als Informationsbeschaffungsmedium an Bedeutung zu, was einen Einfluss auf die übrigen Medien hat. So beziehen beispielsweise 30 Prozent der 20 bis 29 Jährigen keine Tageszeitung. Ein Vorteil, den gerade die jüngere Generation sieht und nutzt, ist die Möglichkeit die Informationen über das Internet abzurufen wann immer sie es will und nicht an diktierte Sendezeiten, z. B. der Nachrichten, gebunden zu sein (vgl. Schmidt, 2007, in: F.A.Z.).

Weitere Unterschiede in der Nutzung der Medien liegen in der Nutzungsdauer. Alle hiervor genannte Medien, mit Ausnahme der Zeitung, werden i. d. R. zwischen einer und drei Stunden am Tag genutzt. Bei der Zeitung liegt die Nutzungsdauer bei 15 Minuten bis hin zu einer Stunde. Die Mehrheit der Menschen setzt sich dem Fernsehen am längsten zusammen-hängend aus. Die weitere Mediennutzung ist über den Tag verteilt, wobei bestimmte Medien bestimmten Tageszeiten bzw. Tagesphasen zuordenbar sind. Der erste Kontakt am Tag mit einem Medium geschieht in 62 Prozent der Fälle mit dem Radio. Häufig kommt dieser Kontakt unmittelbar nach dem Schlafen zustande (ca. 40%) – das Radio wird beispielsweise häufig als Wecker genutzt (vgl. Best, 2007, S. 31ff). Zudem ist das Radio, wie Abbildung 6 zeigt, morgens nach dem Aufstehen zwischen 6 Uhr und 9 Uhr und auf dem Arbeitsweg (morgens und abends) das meistgenutzte Medium.

Die Zeitung hat am Morgen ihre höchste Nutzungsquote, nimmt aber im Tagesverlauf stark ab. Die Internetnutzung findet ihren Höhenpunkt i. d. R. in der Zeit zwischen 15 Uhr und 20 Uhr. Hier nutzt jeder Vierte 14 – 49 Jährige das Internet. Der Fernseher nimmt am Abend ab 18 Uhr die im Rahmen des Zeitbudgets dominierende Rolle ein und steigert sich bis hin zu einer Reichweite von 69 Prozent im Zeitraum zwischen 20 Uhr und 22 Uhr (vgl. Vehlow, 2005, S. 26). Für 76 Prozent der Bevölkerung stellt das Fernsehen das letzte Medium dar, mit dem sie im Tagesverlauf in Kontakt kommen (vgl. Best, 2007, S. 31ff).

Weitere Indikatoren für die Nutzungsentwicklung der diversen Medien sind die Werbeinvestitionen der Wirtschaft. Seitens der klassischen Medien gab es im Jahr 2007 ein Investitionsaufkommen von 20,9 Milliarden Euro, was ein Plus von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Die größte Summe floss mit 8,7 Milliarden Euro in die Fernsehwerbung. Mit einem Plus von 5,2 Prozent konnte der Anteil der Fernsehwerbung gemessen an den Gesamtinvestitionen erstmals seit 2001 wieder zulegen. Seit 2005 kommt es verstärkt zu einer Verlagerung der TV-Werbung von der Hauptzeit (Primetime – 20 Uhr bis 23 Uhr) zu den kostengünstigeren Nebenzeiten (z. B. 9 Uhr bis 13 Uhr oder 23 Uhr bis 1 Uhr) (Rizzo, 2008, 1ff).

Die größte Steigerungsrate weist die Außenwerbung auf. Mit einer Steigerung von 15 Prozent auf ca. 780 Millionen Euro Investitionsvolumen in Werbung war dieser eine deutliche Anstieg zu 2006 (Rizzo, 2008, S. 4)

Bei den Zeitschriften kam es zu einer geringen Veränderung zum Vorjahr. Mit 0,3 Prozent waren die Werbeinvestitionen rückläufig. Stärker fiel die negative Entwicklung bei Programmzeitschriften aus, hier ist der Markt um ca. acht Prozent zurückgegangen. Entgegen dieser Entwicklung verzeichneten tagesaktuelle Zeitungen einen Anstieg der Investitionssumme von 3,1 Prozent auf ca. 5,5 Milliarden Euro (Rizzo, 2008, S. 4).

Ein neues Rekordhoch konnte der Online-Werbemarkt verzeichnen. 2007 erreichte dieser Markt Werbeinvestitionen von über eine Milliarde Euro (vgl. Rizzo, 2008, S. 1ff).

Falls jemand gern genauere Literaturangabe hätte, solle er doch bitte einen Kommentar oder eine Email schreiben.

Verwandte Artikel:

Teil 1: Was ist ein Podcast? – Ein Definitionsversuch
Teil 2: Was sind Blogs? – Ein Definitionsversuch
Teil 3: Was ist Mobile Tagging? – Ein Definitionsversuch

Update

Die Grafiken musste ich leider aus dem Artikel herausnehmen, da sie online nicht mehr zur Verfügung standen. Ich hoffe sie in Zukunft wieder liefern zu können.

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