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Nachdem ich zuletzt Berichte auch Berlin und London zum Besten gegeben habe, schreibe ich heute wieder einen Beitrag zur virtuellen Welt.In den vergangenen Monaten wurden Podcasts teilweise schon für tot erklärt.
In meinen Augen großer nonsens.
Podcasts werden auch zukünftig noch einen großen Stellenwert in der medialen Landschaft einnehmen. Großes Potenzial sehe ich hier im Bereich eLearning.
Vorreiter kommen, wie in sovielen anderen Bereichen, aus den USA. Viele us-amerikanische Universitäten bieten nicht nur ihren eigenen Studierenden alternative Lernmethoden an. Viele Vorlesungen und Veranstaltungen werden dort als Podcasts bereitsgestellt.
iTunes University (iTunes U) bietet heute einen großen Fundus an Audio- und Videodateien zum Download und Anschauen. Neben den renommierten Universitäten wie Stanford, Columbia und Yale sind auch das Massachusetts Institute of Technologie (MIT) und viele mehr oder weniger namhafte Hochschulen mit einem Teil ihres Offline-Angebotes auch Online vertreten.
Empfehlen kann ich hier die Marketing-Vorlesungen der Arizona State University (ASU).
Auf den Seiten von Das Abenteuer L(l)eben, werden auch im deutschsprachigen Raum viele Podcasts zur individuellen Weiterbildung und -entwicklung angeboten. Und das zum Teil kostenlos.
Jeder der sich näher mit dem Thema auseinander setzen möchte, sollte sich ein wenig Zeit nehmen und iTunes nach für ihn interessanten Themengebieten durchsuchen.
Einen Podcast, den ich euch an dieser Stelle allerdings noch empfehlen möchte, ist der „Blick über den Tellerrand“ von Alex Wunschel. In seinem Podcasts greift er aktuelle Themen aus dem Web 2.0 auf und gibt seinen, durchaus interessanten, Senf dazu.
…und hier findet ihr iTunes U:

Kategorien: Die "online" Welt
Mit Tag(s) versehen: Arizona State University, Columbia University, Das Abenteuer Leben, iTunes, iTunes University, Massachusetts Institute of Technologie, Podcast, Stanford University, Web 2.0, Yale University
Ich glaube jedem, der ein wenig twittert und/oder Blogs liest, ist dieser Name an der einen oder anderen Stelle über den Weg gelaufen: Thomas Knüwer.
Als Reporter beim Handelsblatt schreibt er in seinem Blog Indiskretion Ehrensache durchaus kritische Beiträge oder befasst sich im Podcast „Bel étage“ mit Gästen und Themen aus den Bereichen Medien, Werbung, PR und Marketing.
Abseits der Wirtschaft, Medien und Politik geht es in seinem privaten Blog (www.gotorio.de) vielmehr um Reiseerlebnisse, Shopping, Essen und Trinken und was man sonst nicht alles so tut, wenn man nicht arbeitet.
Besonders freut mich, dass Thomas ein „alter“ Münsteraner und Preußen Münster-Fan ist. Das man sich dort noch nicht getroffen hat, liegt wohl daran, dass ich diese Saison erst zweimal im Preußenstadion war. (Ja, in dem Stadion, in dem die Tribüne bei Bauarbeiten vor zwei, drei Wochen zusammengebrochen ist.)
1.) Wieso twitterst du?
Zunächst: Weil es Spaß macht. Twitter ist zum einen mein wichtigster Nachrichtenfilter geworden. Ich bekomme in vielen, für mich interessanten Bereichen, weniger Nachrichten – bin aber besser informiert. Das funktioniert noch nicht in allen Feldern – aber in einer ganzen Reihe.
Zum anderen ist es die einzige Möglichkeit, über die ich unkompliziert Kontakt halte mit jenen Menschen, die mich interessieren und die an mir Interesse haben. Ein Beispiel, was möglich ist: Ich landete auf dem Flughafen München und schaute beim Warten auf meinen Koffer bei Twitter rein. Dort schrieb ein Bekannter: „Braucht jemand eine Mitfahrgelegenheit vom Flughafen München in die Stadt?“. Über Twitter organisierten wir uns, hatten eine unterhaltsame Fahrt in die Stadt und haben zumindest meinem Arbeitgeber auch noch Geld gespart. Das Tolle: Es hätte auch funktioniert, wenn wir uns gar nicht gekannt, aber uns mitgelesen hätten.
2.) Wo siehst du Twitter oder einen anderen Microblogging-Dienst in 3, 5 und 10 Jahren?
Im Online-Geschäft sind solche Vorhersagen nur äußerst schwer zu treffen. Zunächst fehlt Twitter ein Geschäftsmodell. Ich glaube aber, es wird sich eines finden. Derzeit sehen wir das, was man Hockeystick-Effekt nennt: Nach langsamem Anfangswachstum geht Twitter derzeit durch die Decke. Der Dienst kommt im Massenmarkt an und ich traue ihm zu, ein Massenkommunikationsmittel zu werden. Allerdings mag ich den Begriff „Microblogging“ nicht. Für mich ist Twitter ein Kurznachrichtendienst. Kurznachrichten, wie in „SMS“. Den Twitter-Skeptikern sei damit auch der Hinweis gegeben, dass sich viele einst gefragt haben, wofür man diese komische Textfunktion auf dem Handy denn bittschön braucht.
Hier noch zwei Hinweise auf die aktuellen Beiträge seiner Blogs:
Indiskretion Ehrensache: Die Gaga-Sperrfristen des ARD Deutschland Trend
Go to Rio: Urlaub in Lappland: Frostbeulen-Freude bei -30 Grad
Kategorien: Die "online" Welt · Marketing und Medien
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Heute steht ein weiterer Hochkaräter der Web 2.0-Szene Rede und Antwort.
Alex Wunschel, der „Podpimp“ ist weniger ein Blogger als vielmehr ein Podcaster (gut, bloggen tut er auch…). In mittlerweile 201 Folgen des „Blick über den Tellerrand“ behandelt er wöchentlich Themen aus dem Web X.0 und des user generated content. Immer wieder greift er aktuelle und interessante Themen aus dem Netz und der Medialen Welt auf. Sehr zu empfehlen.
Neben dem Blick über den Tellerrand betreibt er weitere Podcasts. Zum einen „Pimp my Brain“ in dem immer wieder Experten zu Wort kommen und ihm bereitwillig Frage rund um das Medium Internet, etc. beantworten.
Zum anderen gibt es seit einigen Wochen den „Brouhaha„-Podcast: „Der Podcast rund um Social-Media-Aufreger in den digitalen Medien”, den Alex gemeinsam mit Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach über die Leitungen schickt.
Eine Zusammenfassung aller Podcasts, bei denen Alex seine Finger im Spiel hat, findet ihr sicherlich auch auf seinem Blog. Dort, in seinen Podnotes, kann man auch immer wieder Links zu „interessanten“ Playmate-Interviews finden, die er u.a. für den Podcast des Playboys geführt hat.
Selbstverständlich ist Alex auch über Twitter zu finden.
1.) Wieso twitterst du?
Es ist eine Mischung aus virtueller Tee-Küche, fachlichem Notizblock und Chatraum mit 140 Zeichen-Disziplin.
2.) Wo siehst du Twitter oder einen anderen Microblogging-Dienst in 3, 5 und 10 Jahren?
In drei Jahren hat es Twitter auch hier auf SMS-Niveau geschafft, die Nutzer gewöhnen sich an 1:n-Kommunikation, und es gibt intelligente Gruppierungs- und Lokalisierungs-Services.
Was in 5 Jahren ist weiß ich nicht, in 10 Jahren gibt es jedoch kein Internet mehr.
Hier noch ein, zwei weiterführende Links:
Der Aktuelle Blick über den Tellerrand: Blick 201 auf Podnotes, Web Content Forum, IBM und Gazprom
und
Pimp my Brain goes Brouhaha
PS: Morgen gehts weiter mit paulinepauline aka Silke Berz.
Kategorien: Die "online" Welt · Marketing und Medien
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„Spannen Sie aus, schöpfen Sie Kraft und haben Sie ein gesegnetes Fest“ (A. Merkel)
Frohe Weihnachten und Breitband-Internetanschlüsse für alle.
Zwar habe ich den Kanzler-Podcast im iTunes-Abo, würd mich aber nicht zu den regelmäßigen Zuschauern zählen. Ich weiss nicht wie es euch geht, schaut ihr euch den Podcast an?
Ich hab mir heute die Weihnachtsgrüße von Frau Merkel angeschaut und wundere mich immer wieder, wieso Politiker so steif sein müssen. Doktoren, Professoren und Menschen, die tagtäglich mit Medien umgehen und so abgehakt vor der Kamera wirken sprechen? Was ist mit Rhetorik-Kursen?
Sind es nur die deutschen Politiker? Die Europäer? Der Vergleich mit den USA wird so langsam langweilig, ich weiss. Nichts desto trotz ist er hier angebracht. Wenn ich mir Barack Obama auf YouTube anschauen, liegen Welten zwischen dem Auftreten. Selbst John McCain und George Bush machen einen weniger verkrampften Eindruck, wenn Sie öffentlich auftreten.
Ich finds überaus interessant zu sehen, wie Frau Merkel von Jesus über die Wirtschaftskrise zu Breitband-Anschlüssen kommt.
Kategorien: Yadda Yadda
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