Gedankensolo

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Erkenntnisse eines Reisenden #Uganda

23. November 2009 · 1 Kommentar

Nach fast drei Wochen Ruhe, wird demnächst wieder geschrieben.

Der Urlaub in Uganda war super klasse, wenngleich auch etwas anstrengend. Die Tage in Dubai waren durch Autofahrerei und endlich etwas Strand geprägt.

Einige Sachen, die ich aus Afrika mitgenommen habe

  • Ich bin ein Muzungu.
  • (Afrikanischer) Straßenverkehr schüchtert mich ein. Manchmal.
  • 2.700 Uganda-Schilling sind 1 Euro. In etwa.
  • Es gibt in Uganda asphaltierte Straßen (rund um die Schlaglöcher).
  • Finninnen kennen weder UV-Strahlen noch Hautkrebs.
  • Magen-Darm-Probleme treten zu ungünstigen Zeiten auf.
  • Mücken haben ihre Vorliebe für bestimmten Personen.
  • Taxi-Fahrer finden die Strecken immer zu weit. Nachdem man ankommt.
  • Emirates hat gute Flugbegleiter.
  • Emirates hat (auch) schlechte Flugzeuge.
  • Ein Flug in der First Class wäre toll.
  • Auf Flügen von Dubai nach Düsseldorf gibt es keine deutsche Zeitung.

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Hallo Kathrin, Hallo Uganda #Reise

22. September 2009 · 1 Kommentar

Heute wird es fix gemacht.
Heute wird gebucht.
Heute ist es soweit.Karte Uganda

Heute buchen wir endlich verbindlich unseren Ugandaflug um den ersehnten Besuch bei Kathrin in Kampala auch endlich festzuzurren.

Los geht’s am 03.11. ab Düsseldorf über Dubai und Addis Abeba nach Entebbe wo uns dann das von Kathrin bestellte Taxt hoffentlich abholt. Ob wir nun im Hostel oder „privat“ unterkommen ist noch nicht endgültig klar, haben aber zum Glück noch etwas Zeit das zu entscheiden.

Der Umstand, dass im November Regenzeit und erhöhtes Malariarisiko herrscht stört uns weniger. Die Impfungen und Moskitonetze werden ihre Arbeit schon machen. Auch der Regen bei 25°C sollte zu überleben sein. Außerdem bin ich meistens nicht der, der von Mücken heimgesucht wird. ;)

Dank Kathrins toller Planung ist bereits eine 3-tägige Safari und ein 3-tägiger Kanutripp vorgesehen, die uns sicherlich einige Einblicke in Land und Leute gewähren lassen.

Zurück wirds dann am 17.11. gehen, wo wir zunächst noch drei Tage in Dubai dranhängen um uns a) die Stadt anzuschauen, b) unseren Hintern abschwitzen werden und c) Jan besuchen werden, der dort ein VW-Praktikum absolvieren wird. Daheim landen wir dann endgültig am 20.11. um 19:05 Uhr in Düsseldorf.

Bisher sind die Planungen noch rudimentär und werden in den nächsten Tagen und Wochen konkretere Formen annehmen. Ich werden berichten.

…to be continued…

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Washington DC, here I come! #Urlaub #Flug

11. September 2009 · Kommentar schreiben

Ich habs getan.

WAScapitol

© Kevin McCoy / http://commons.wikimedia.org

Da ich noch einige Urlaubstage habe, beobachte ich schon seit Wochen die Flugpreisentwicklung. Zwar geht es im November aller Voraussicht nach für zwei Wochen mit Carina nach Uganda (Hallo Kathrin!!!), da unser Australien-Trip aber nun schon über ein Jahr her ist, wollte ich vorher schon eine kleine Tour machen.

Wohin es gehen sollte, war mir im Grunde egal.

Tauchen in Ägypten, Rucksackreise nach Israel oder Shopping und Sightseeing in Washington. Auch wenn die Flugpreise nach Washington (von den zuvor genannten) die höchsten waren, habe ich mich doch dafür entschieden.

Vorteil: Ich komme bei einer alten Bekannten unter, die in der Nähe von Washington lebt und jeden Tag in die Stadt pendelt.

Der Preis lag kontinuierlich seit ca. drei Wochen bei 396 EUR. Als ich am Dienstag endlich buchen wollte, mussten wg. des Urlaubs noch letzte Details geklärt werden, sodass ich letzten Endes erst Mittwoch buchte. Für 75 EUR mehr! Vier Wochen tut sich nichts in Sachen Flugpreis, und am Tag meiner Buchung wird’s teurer. Mist! Pech gehabt!
Wie dem auch sei. Nun bekommt nicht mehr die British Airways mein Geld, sonst stattdessen Scandinavian Airlines.

Nachdem ich nach meinem Auslandssemester auf Hawai’i über Costa Rica nochmals per Transit durch die USA geflogen bin, hoffe ich, dass Sie mich in nochmal in die Staaten lassen. Damals, 2007, beführchte ich, habe ich mich nicht richtig aus den USA abgemeldet. Den ersten Schritt, die Einreisegenehmigung habe ich allerdings schon erhalten. Die muss neuerdings vor Einreise über ein Internetformular des „Electronic System for Travel Authorization“ (ESTA) unter https://esta.cbp.dhs.gov beantragt und erlaubt werden.

Wie dem auch sei geht’s am 12.10. los; zurück werde ich am 20.10. sein, was dann auch hoffentlich entschuldigt, dass auch den bewährten Kanälen (Twitter, Facebook, XING, Blog) Stillschweigen herrscht. Dafür gibt es anschließend eine ausführliche Berichterstattung.

Falls mich jemand verabschieden will, hier die Flugdaten:

Hinflug:

  • Ab: 12.10., 10:10 Uhr, Flughafen Düsseldorf, SAS (SK 1630)
  • An: 12.10., 11:30 Uhr, Copenhagen Airport
  • Ab: 12.10., 12:20 Uhr, Copenhagen Aiport, SAS (SK 925)
  • An: 12.10., 15:00 Uhr, Dulles International Airport

Rückflug:

  • Ab: 19.10., 17:15 Uhr, Dulles International Airport, SAS (SK 926)
  • An: 20.10., 07:15 Uhr, Copenhagen Airport
  • Ab: 20.10., 08:10 Uhr, Copenhagen Airport, SAS (SK 1629)
  • An: 20.10.,09:30 Uhr, Flughafen Düsseldorf

Verwandte Links

Uganda - Auswärtiges Amt

Ägypten Blog

Israel Blog – Welt

GOG Blog - The Washington Post

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One more reason to go back #hawaii

20. August 2009 · 1 Kommentar

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Jemand an Bord? Münster – Leipzig – Münster #bahn

4. August 2009 · 2 Kommentare

Mittwoch gehts nach von Münster nach Leipzig und am Donnerstag zurück?

Foto: Jonas Lange

Hinfahrt, 05.08.2009

17:34 Uhr: Münster – Hamm, RE 29733
18:11 Uhr: Hamm – Hannover, ICE 643
19:36 Uhr: Hannover – Leipzig, IC 2135

Rückfahrt, 06.08.2009

18:40 Uhr: Leipzig – Hannover, IC 2149
21:31 Uhr: Hannover – Hamm, ICE 842
22:48 Uhr: Hamm – Münster, RE 29740

Falls jemand im Zug sein sollte: Der Kaffee geht auf mich! ;)

Das Ganze und noch andere Reisen gibts auch bei Dopplr.

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London, Tag 3-5.

9. April 2009 · Kommentar schreiben

3. Tag

Da unser Bus-Ticket noch gültig war, haben wir es auch genutzt und sind bis etwa  halb zwölf mit dem Sightseeing-Bus durch die Gegend gefahren.

Anschließend stand Shopping auf dem Plan. Wie jeder gute Reiseführer, hat auch unser Spirallo von der Oxford Street und der Bond Street geschwärmt. Bei unserem Fußmarsch hat es sich allerdings weniger um Shopping als vielmehr um Schaufenster-Gucken und Bummeln gehandelt. Eingekauft wurden jedoch auch ein wenig: Schuhe. Carina und ich haben je ein paar gefunden, die auch in unser Budget passten.

4. Tag

Der erste Weg führte uns zu tkts, einem Last-Minute-Ticket-Händler, am Leicester Square. Zumindest wollten wir dort hin um uns für den Abend Karten für „König der Löwen“ zu sichern. Da das Musical für diesen Tag schon ausgebucht war, gabs Karten für „We Will Rock You„. 28 Pfund haben die guten Sitzplätze gekostet. Wer die Musicalpreise in Deutschland kennt, wird sicherlich zustimmen, dass das ein sehr fairer Preis ist. Ohne es zu merken haben wir uns die Karten bei dem falschen Händler gekauft. Ich hoffe daher einfach, dass dieser uns beim Preis nicht übers Ohr gehauen hat.

Das Musical (ca. 2,5 Stunden) am Abend war klasse.

Obwohl ich nie riesiger Queen-Fan war, kann ich jedem nur ans Herz legen zu versuchen in eine Vorstellung zu gehen.

Nachdem Sebastian uns noch in Deutschland vom Abercrombie & Fitch Laden erzählt hat, haben wir diesen auch gesucht. Und wie wir ihn gesucht haben. Nachdem wir mind. 3x dran vorbeigelaufen sind ohne ihn zu sehen, war eine junge englische Familie so nett und hat uns nochmals genau erklärt wo er ist. Und siehe da, wir fanden ihn. Es steht aber auch nirgends dran.

Eins muss ich an dieser Stelle aber mal in die Runde fragen: Wer denkt sich ein solches Konzept aus? Der Laden war riesen groß, und absolut dunkel, ich konnte fast nichts erkennen. Wären dort nicht hunderte Menschen rumgelaufen, davon etwa die hälfte Mitarbeiter von A&F, hätte ich mich verlaufen und hätte vor Angst angefangen zu weinen weil ich nichts sehen konnte.

Bei den Bediensteten war auffällig, dass diese vermutlich fast ausschließlich nach ihrem äußerlichen eingestellt wurden: Sehr ansehnlich, die Frauen. (Die Männer vermutlich auch)

Aber: Wer kauft denn dort bitte schön ein?

Zahlt ihr wirklich 60 Pfund (66 EUR) für ein Polohemd, 100 Pfund (110 EUR) für eine Jeans oder 90 Pfund (99 EUR) für einen Pulli? Seid ihr verrückt?

Bisher kannte ich nur die amerikanischen Preise, die absolut i.O. sind. Aber hier? Niemals!

Noch bekloppter können wohl nur die Ed Hardy-Träger sein. Nicht nur, das hier ein T-Shirt 120 EUR kostet, die Sachen sind obendrein auch noch potthässlich.

Dazu aber genug. Vielleicht gibt’s dazu demnächst einen separaten Beitrag. ;-)

5. Tag

Der fünfte Tag war auch gleichzeitig unser letzter.

Morgens sind wir länger im Hotel geblieben um in Ruhe zu packen. Da Flieger erst am Abend (21:10 Uhr) ging brauchten wir einen Platz um unsere Koffer zu deponieren.

Im Hotel hat uns das ganze 5 Pfund pro Koffer gekostet und schon war uns das bisher so gelobte Hotel nicht mehr so sympathisch.

Als wir dann gegen 9.30 Uhr fast kein Frühstück mehr bekamen, da a) kein Platz mehr im Raum frei war und b) die Auswahl noch geringer war als sonst, schwanden die guten Eindrücke der vorangegangenen Tage noch weiter.

Den Tag verbrachten wir wieder in der Stadt. Heute allerdings ohne Programm, sondern wir sind vielmehr herumgewandert. Irgendwann landeten wir im Covent Garden, einem kleinen Markt mit einigen Schaustellern. Einige waren gut, andere weniger.

Am Nachmittag, gegen 16:30 Uhr, mussten wir uns auf den Rückweg machen. Koffer einsammeln, zum Flughafen und auf unseren verspäteten Flieger warten. (Ich hoffe die Familie hat es noch rechtzeitig zu ihrem Gate geschafft? Da soll noch mal einer sagen wir deutschen sind perfekt organisiert und immer zu früh.) Um Mitternacht waren wir gestern in Weeze am Flughafen und um kurz nach zwei sind wir ins Bett gefallen.

Jetzt können die Ostertage kommen…

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London, Tag 1+2. Zwischenbericht

8. April 2009 · Kommentar schreiben

Nach drei Tagen London ist es an der Zeit, den ersten Blogpost zu verfassen.

Nachdem das „Online-Leben“ aufgrund Fehlens eines entsprechenden Stromadapters zu scheitern drohte, haben Carinas Adleraugen tatsächlich ein solches Ding in einer britischen Drogerie erspäht. Und hier sind wir: Online!

Am Samstag (4.4.) sind wir also in London angekommen.
Mit der Anreise hat alles bestens geklappt und wir waren am Samstag so gegen 22 Uhr im Hotel. Das Notting Hill Gate Hotel ist ein kleines (ca. 25 Zimmer) Hotel im Stadtteil Notting Hill. Sehr nahe der Tube-Station (Notting Hill Gate, Central Line, Circle Line und District Line) und der Hauptstraße gelegen, aber doch in einer ruhigen Nebenstraße.
Mit ca. 42 EUR pro Nacht ist es eher günstig für Londoner Verhältnisse. Der Preis hat ein recht kleines Zimmer zur Folge mit Doppelbett und einem Wäscheständer. Außerdem ist ein Fernseher mit sechs Programmen und ein Teetischchen samt Tassen, Wasserkocher und Tee vorhanden. Das wars allerdings schon. Wer braucht aber auch schon ein großes Zimmer, wenn man den ganzen Tag bei Sonnenschein in der Stadt unterwegs ist?
Sehr schön ist vor allem, dass das Hotel vor kurzen erst renoviert wurde, d.h. wir können am Bad und Co. nichts aussetzen. Gut… wer was finden will, findet auch was. So genau schauen wir jetzt aber nicht hin. Zwei zusätzliche Annehmlichkeiten sind zum einen das Frühstück, was inklusive ist (Toast, Flakes, Kaffee und O-Saft) wie auch das kostenlose WiFi mit sehr schneller und stabiler Internet-Verbindung.

Sonntag (5.4.) hatten wir dann der ersten kompletten Tag. Und ich sage euch: Meine Füße taten weh. Wieso weiss ich selbst nicht, zumal wir die meisten Zeit in einem dieser berühmten roten Busse (The Original) gesessen haben. Zwischendurch war dann allerdings immer Mal wieder ein weiter Fußmarsch angesagt. Teils, weil wir und in der Gegend nicht auskannten und teils, weil dort, wo wir hin wollten, keine Touristen-Busse fuhren.

Wer schon einmal in London, New York oder einer anderen Großstadt war, kennt diese roten Sightseeing-Busse, die mit Touristen vollgepackt sind, sicherlich. Wir waren dabei. Zugegeben, 24 Pfund haben sich gewaschen. Dafür kann man aber auch 24 Stunden mit den Bussen herumfahren und zusätzlich eine Bootstour auf der Themse (die wir ausgelassen haben).

Mittags kehrten wir in Ed’s Easy Diner ein. Ein typischer 50er Jahre Ami-Diner am Trafalgar Square. Welch Kulturbanausen… aber immerhin war das Essen gut.
Neben den coolen Style der Diners ist Big Bubbas Breakfast sehr zu empfehlen. (Auch wenns schon Nachmittag ist).

Für 6,95 Pfund gibts einen Burger mit Hushbrownie, Ei, Bacon, etc.. Quasi ein typisches englisches Frühstück als Burger. Der Preis ist zwar nicht günstig, aber sicherlich für Londoner Verhältnisse angemessen.

Wer übrigens denkt, dass für euch Euroland-Bewohner der Euro steht, ist auf dem Holzweg. Günstiger ist hier sicherlich nicht viel. (Außer Postkarten, die es schon für 10 Pence gibt)

Am Abend stand eine Jack the Ripper Tour durch London auf dem Programm.
London Walks heisst die Firma, die u.a. diese Tour veranstaltet. An drei Tagen in der Woche führt Donald Rumbelow Gruppen die „The City“ und zeigt die Orte, an denen Jack the Ripper 1888 insgesamt 5 Frauen aufgeschlitzt hat. Da Donald selbst zwei Bücher zu dem Thema verfasst und veröffentlicht hat, ist er sowas wie ein Experte auf dem Gebiet. Entsprechend konnte er viele kleine Geschichten einbauen und hat die ca. zweistündige Führung absolut interessant gestaltet.
Der Kostenbeitrag lag bei 5-7 Pfund. Studenten zahlen entweder 5 oder 7 Pfund, je nachdem wer kassiert, „Erwachsene“ immer 7. Da die Gruppe recht groß war, wäre es sicherlich nicht aufgefallen, hätte man sich einfach angeschlossen ohne zu zahlen. Da die Briten und wir als deutsche Touristen fair und ehrlich sind, wird dies sicherlich niemand machen. Falls doch: Schämt euch!

Zurück im Hotel gings direkt ins Bett, die Beine hochlegen und den Kopf nach dem langen Tag ausschalten.

Am Tag danach gings weiter….

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Zwei Fragen an… Thomas Knüwer (@tknuewer)

9. Februar 2009 · Kommentar schreiben

Ich glaube jedem, der ein wenig twittert und/oder Blogs liest, ist dieser Name an der einen oder anderen Stelle über den Weg gelaufen: Thomas Knüwer.

Als Reporter beim Handelsblatt schreibt er in seinem Blog Indiskretion Ehrensache durchaus kritische Beiträge oder befasst sich im Podcast „Bel étage“ mit Gästen und Themen aus den Bereichen Medien, Werbung, PR und Marketing.

Abseits der Wirtschaft, Medien und Politik geht es in seinem privaten Blog (www.gotorio.de) vielmehr um Reiseerlebnisse, Shopping, Essen und Trinken und was man sonst nicht alles so tut, wenn man nicht arbeitet.

Besonders freut mich, dass Thomas ein „alter“ Münsteraner und Preußen Münster-Fan ist. Das man sich dort noch nicht getroffen hat, liegt wohl daran, dass ich diese Saison erst zweimal im Preußenstadion war. (Ja, in dem Stadion, in dem die Tribüne bei Bauarbeiten vor zwei, drei Wochen zusammengebrochen ist.)

1.)    Wieso twitterst du?

Zunächst: Weil es Spaß macht. Twitter ist zum einen mein wichtigster Nachrichtenfilter geworden. Ich bekomme in vielen, für mich interessanten Bereichen, weniger Nachrichten – bin aber besser informiert. Das funktioniert noch nicht in allen Feldern – aber in einer ganzen Reihe.
Zum anderen ist es die einzige Möglichkeit, über die ich unkompliziert Kontakt halte mit jenen Menschen, die mich interessieren und die an mir Interesse haben. Ein Beispiel, was möglich ist: Ich landete auf dem Flughafen München und schaute beim Warten auf meinen Koffer bei Twitter rein. Dort schrieb ein Bekannter: „Braucht jemand eine Mitfahrgelegenheit vom Flughafen München in die Stadt?“. Über Twitter organisierten wir uns, hatten eine unterhaltsame Fahrt in die Stadt und haben zumindest meinem Arbeitgeber auch noch Geld gespart. Das Tolle: Es hätte auch funktioniert, wenn wir uns gar nicht gekannt, aber uns mitgelesen hätten.

2.) Wo siehst du Twitter oder einen anderen Microblogging-Dienst in 3, 5 und 10 Jahren?

Im Online-Geschäft sind solche Vorhersagen nur äußerst schwer zu treffen. Zunächst fehlt Twitter ein Geschäftsmodell. Ich glaube aber, es wird sich eines finden. Derzeit sehen wir das, was man Hockeystick-Effekt nennt: Nach langsamem Anfangswachstum geht Twitter derzeit durch die Decke. Der Dienst kommt im Massenmarkt an und ich traue ihm zu, ein Massenkommunikationsmittel zu werden. Allerdings mag ich den Begriff „Microblogging“ nicht. Für mich ist Twitter ein Kurznachrichtendienst. Kurznachrichten, wie in „SMS“. Den Twitter-Skeptikern sei damit auch der Hinweis gegeben, dass sich viele einst gefragt haben, wofür man diese komische Textfunktion auf dem Handy denn bittschön braucht.

Hier noch zwei Hinweise auf die aktuellen Beiträge seiner Blogs:

Indiskretion Ehrensache: Die Gaga-Sperrfristen des ARD Deutschland Trend

Go to Rio: Urlaub in Lappland: Frostbeulen-Freude bei -30 Grad

Kategorien: Die "online" Welt · Marketing und Medien
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