Das Internet und speziell die vielen verschiedenen Social Media-Anwendungen haben die Art unser Kommunikation und die Art, wie Marketing betrieben werden kann, verändert.
Marketers haben mitlerweile einen Weg gefunden sich mit den neuen Anforderungen und Möglichkeiten zu engagieren. Doch wo wird die Grenze gezogen? Welche Richtlinien gibt es, die mir sagen „So weit und nicht weiter!“.
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat nun einen Leitfaden herausgebracht, der diese Punkte aufgreift. Zumindest versucht er es und listet in seinem Social Media Code of Ethics sechs Punkte auf, wie wir künftig mit Informationen und einander umgehen sollen:
1. RESPEKT
Wir respektieren unsere Nutzer und deren Meinungen und achten auf einen respektvollen Umgang der Akteure untereinander.
2. SACHLICHKEIT
Wir begrüßen themenbezogene Inhalte und sachliche Kritik.
3. ERREICHBARKEIT
Wir reagieren schnellstmöglich und angemessen auf direkte Fragen, Anregungen und Kritik.
4. GLAUBWÜRDIGKEIT
Wir stehen mit unseren öffentlichen Aussagen und Meinungen nach bestem Wissen und Gewissen für Transparenz und Glaubwürdigkeit.
5. EHRLICHKEIT
Wir gehen mit Fehlern offen um und verschleiern sie nicht.
6. RECHT
Wir respektieren die Rechte unserer Nutzer sowie die Rechte unbeteiligter Dritter, insbesondere Urheber- und Persönlichkeitsrechte und Datenschutz.
Das ganze Dokument kann auf den Seiten des BVDW heruntergeladen werden: Klick! (PDF).
[via Mario Grobholz & @mariogrobholz]
Es ist schon verwunderlich, dass man einen solchen Code ausstellen „muss“, obwohl jeder Mensch eine Erziehung geniessen sollte, in der die Rücksichtnahme auf diese Punkte selbstverständlich sein sollte. Wo genau liegt hier der Unterschied zu den Gegebenheiten im Umgang mit Mitmenschen? Was genau ist der Unterschied?
Sollte nicht Punkt völlig ausreichen?:
„Behandele andere, wie auch Du behandelt werden willst?“
Passend dazu hat Dr. Carsten Ulbricht (@intertainment) gemeinsam mit Saim Alkan (@saimalkan), Geschäftsführer der Online-Kommunikationsagentur aexea GmbH – communication. content. consulting und seiner Kollegin Manuela Müller, einen Aufsatz verfasst. Thema dieses Aufsatzes ist „Social Media Guidelines für Unternehmen – Regeln für das digitale Miteinander“.
Grundgedanke ist, dass das soziale Netzwerke und alles was unter dem Begriff „Social Media“ zu verstehen ist, inzwischen bei den Menschen angekommen ist. Es gehört zum täglichen Leben und bei einigen bereits zur täglichen Arbeit. In Ihrem Aufsatz behandeln sie u.a. kommunikationswissenschaftliche und juristische Aspekte von Social Media Guidelines.
Wie können diese Auswirkungen für Unternehmen und ihre Mitarbeiter aussehen? Was können Unternehmen tun um aktuellen Nutzungs- und Umweltänderungen gerecht zu werden und einen Einsatz zu optimieren?
Den Download gibt es hier: Klick! (PDF)
[via und via]
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