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Artikel getaggt mit ‘Social Networks’

Online-Rückblick auf KW 40 #Linksammlung

5. Oktober 2009 Stefan Kommentieren

kurz notiert: Das Internet am 18.03.2009

18. März 2009 Stefan Kommentieren

Der Münsteraner Send hat dieser Tage noch länger was zu bieten. vom 14. – 22.03. hält der XXL Send Currywurst, Zuckerwatte und Fahrgeschäfte für alle Besucher bereit.

Nach den Bestechungsvorwürfen ggü. dem THW Kiel sind jetzt auch unsere beiden „besten“ Schiedsrichter, Frank Lemme und Bernd Ullrich, Manipulationsvorwürfen ausgesetzt

Vielleicht eine Antwort darauf, wie Soziale Netzwerke in Zukunft aussehen könnten und welchen Einfluss sie auf unser Leben haben.

Das Internet hat das Fernsehen als Informationskanal Nummer 1 überholt. Mittlerweile sehen die meisten Menschen das Internet als die wichtigste Informationsquelle für Nachrichten an.

Ein Rückblick auf die Zeit seit dem Verkauf des Blogs durch Rober Basic. Der Traffic ist gar höher, dafür verliert das Blog immer mehr an Verlinkungen was über kurz oder lang zum Verlust der Spitzenposition in den deutschen Blogcharts führen wird.

Blogger/ Web 2.0er vs. „normale“ Print-Menschen.
Ein nicht ganz neutraler Beitrag von Stefan Niggemeier, der dennoch sehr lesenswert ist.

kurz notiert, 12.03.2009

12. März 2009 Stefan Kommentieren

Bringen Business-Netzwerke überhaupt was? Wieso sollte man sich überhaupt XING, LinkedIn und Co. anmelden? Kann man tatsächlich darüber einen Job finden?

Welche Chancen ergeben sich aus der Krise? Kann man durch gezielte Marketingaktivitäten gestärkt aus der/ einer Krise hervorgehen?

DSDS scheint es nicht zu mögen, wenn man mit dem Namen Geld verdient.

Welche US-Zeitungen könnten als nächste noch größere Probleme bekommen und müssen um Ihre Existenz bangen?

Die Polen habens herausbekommen: Lange Menschen sind einfach attraktiver als kurze Menschen.

Eine Auflistung über deutsche Wissenschaftler die twittern.

Fast scheint es so als hätte MediaMarkt den Kollaborationswillen der deutschen unterschätzt. Viele tun sich online zusammen um das 4 Teil bei MediaMarkt kostenlos zu bekommen.

Social Media und die Bewerbung

3. März 2009 Stefan 1 Kommentar

Ein spannender Beitrag von Klaus Eck hat mich heute veranlasst diesen Post zu schreiben.
In dem Beitrag bietet er einen kleinen „Social-Media-Leitfaden für Berufsanfänger und Bewerber“.

So schreibt er, dass laut einer Umfrage ca. 30 Prozent aller Personalverantwortlichen die üblichen Networks in Ihre Informationsbeschaffung über einen Bewerber einbeziehen. (Diese 30 Prozent beziehen sich allerdings wohl eher auf den amerikanischen Markt, wenn man sich computerworld.com und CareerBuilder.com als Quellen der Umfrage anschaut)
Da die Deutschen in Sachen Internetnutzung häufig etwas zurückhängen, kann man von einem (deutlich?) geringeren Anteil der deutschen Personalverantwortlichen ausgehen.

Diese Zahlen wundern mich schon ein wenig. Ich hätte diesen Anteil doch deutlich höher eingeschätzt, sowohl in den USA als auch in Deutschland. Vor allem, da in den vergangenen Monaten doch immer wieder – selbst im TV – vom medialen Exhibitionismus der Internet-Generation berichtet wird. Gerade erst diese Woche hat der Spiegel sogar eine Titelstory zum Thema „Fremde Freunde – der zweifelhafte Wert digitaler Beziehungen“ herausgebracht. Thomas Knüwer vom Handelsblatt-Blog „Indiskretion Ehrensache“ hat sich genauer mit dem Spiegel-Titel auseinandergesetzt.

Klaus Eck gibt in seinem Blogpost einige hilfreiche Tipps, wie wir mit Social Networks und Co. umgehen können:

  1. Seien Sie präsent: Zuerst ist es wichtig, überhaupt im Internet auffindbar zu sein: Profile in sozialen Netzwerken sollten grundsätzlich unter dem eigenen Namen erstellt werden. Findet ein Personaler keine Informationen zu einer Person im Internet und handelt es sich um den anvisierten Betrieb noch um ein Internet-affines Gewerbe, ist das Stirnrunzeln vorprogrammiert: Hat der Bewerber etwas zu verstecken? Oder ist ihm eine Darstellung im Internet nicht so wichtig?
  2. Halten sie Ihre Profile aktuell: Profile in sozialen Netzwerken sind immer up-to-date zu halten. Veraltete Informationen oder ein vernachlässigtes Profil können viel über die Sorgfalt, mit der man mit seiner Reputation umgeht, aussagen. Natürlich kann ein perfekt gepflegtes und aktualisiertes Profil auch das Gegenteil ausstrahlen: Jemand der aktiv um seine Reputation im Internet bemüht ist und das Medium richtig nutzt.
  3. Überprüfen Sie regelmäßig: In sozialen Netzwerken herrscht ein konstanter Fluß [sic!] von Informationen. Checken Sie ihre Profile regelmäßig: So verpassen sie keine Möglichkeit zur Partizipation und Anfragen können schneller beantwortet werden. Natürlich kann so auch effektiv kleineren Überraschungen wie peinlichen Gästebucheinträge oder Fotos vorgebeugt werden.
  4. Zeigen Sie Interesse: Sie bewerben Sich bei einem Unternehmen im Kommunikationsbereich? Zeigen Sie, dass Sie sich auch außerhalb der Ausbildung oder des Studiums für das Thema interessieren: Führen Sie Diskussionen auf Facebook, treten Sie Gruppen in StudiVZ bei, fangen Sie an zu twittern – all diese Dinge bauen eine Verbindung zu bestimmten Thematiken auf. Eine frühzeitige Positionierung in spezifischen Themenbereichen kann nicht schaden – Ihr Name wird von Vornherein mit dem Thema in Verbindung gebracht.
  5. Know the Rules: Es gibt nur sehr wenige Regeln, auf die man im Social -Media-Bereich zurückgreifen kann: „Äußern Sie im Internet nur, was Sie auch im realen Leben in der Öffentlichkeit von sich geben würden.“ ist aber eine, die man kennen sollte. Durch das Speichern jeglicher Aktionen entstehen gleichermaßen Chancen als auch Gefahren. Einer einmal aufgebauten Reputation im Internet können jedoch kleinere Fehler nichts anhaben.
  6. Konflikte nicht in der Öffentlichkeit lösen: Dies ist ein wichtiger Tipp, den ich von einem meiner Follower bei Twitter bekam (an dieser Stelle danke an Florian Bergmann): Konflikte sollten eher unter den Parteien gelöst werden als in der Öffentlichkeit. Bevor also der private Kleinkrieg auf der Internet-Pinnwand sein Schlachtfeld findet, tragen Sie ihn lieber per Telefon oder im persönlichen Umgang aus.
  7. Zweifelhafte Positionierungen vermeiden: Noch ein User-Generated-Tipp, der mich per Twitter (diesmal von Peter Augustin) erreicht hat. Positionierungen und Meinungsbekundungen sind etwas Schönes: Sie bringen ähnlich denkende Menschen zusammen und fördern die Diskussion. Aber nicht jede Positionierung wird von allen Menschen positiv aufgenommen – wenn Sie in fragwürdigen Gruppen beim StudiVZ sind oder beispielsweise einen Genozid auf Facebook unterstützen, dürfen Sie sich nicht wundern dass ihre Bewerbungen von nun an mit argwöhnischen Augen betrachtet werden.
  8. Privatsphäre schaffen: Viele Netzwerke bieten mittlerweile ausführliche Einstellungen zur Privatsphäre an. Richtig angewendet können damit den persönlichen Aussagen Grenzen gesetzt werden, die immer wichtiger werden. Aber auch diese sind mit Vorsicht zu genießen: Ein sehr „restriktives“ Profil kann im Beobachter den Gedanken auslösen, man hätte etwas zu verstecken. Wieder einmal ist ein individueller Mittelweg zwischen öffentlicher Partizipation und Selbstkontrolle zu wählen.

Ich bezweifle, dass diese acht Tipps für uns viel Neues beinhalten.
„Common sense“ ist das Stichwort. Wenn man ein wenig gesunden Menschenverstand walten lässt, sollten die o.g. Punkte selbstverständlich sein.
Nichts desto trotz finde ich den Beitrag eine gute Idee um die Punkte noch einmal in unsere Köpfe zu bekommen und uns die berühmte Aussage „Was einmal im Netz ist, bleibt im Netz!“ zu verdeutlichen.

Zudem kommt da ganz schön Arbeit auf einen zu, wenn man all seine Social Media-Profile (bei XING, Facebook, StudiVZ, LinkedIn, WKW, etc.) stets up-to-date halten möchte.

Fazit: Kopf einschalten und mitdenken bei allem was man im Netz veröffentlicht.

Surfer-Gruppe Nr. 1: Studenten und Wikipedia

26. November 2008 Stefan Kommentieren

Nicht wahr? Studenten sind also „Hardcore-Surfer“? Ich denke wir alle wussten das schon, oder?

Das habe ich zumindest gerade auf blogmedien.de gelesen. Und in der Tat; wenn ich an meine Studienzeit denke, hat sich eine Menge im Internet abgespielt.

  • Die Kommunikation bei meinen zwei Auslandssemestern hat fast ausschließlich über Skype stattgefunden. Twitter war damals noch nicht so „trendy“.
  • Berichte bzw. ein Tagebuch wurde online geführt.
  • Vorlesungspläne wurden aus dem Netz gezogen.
  • Recherchen für Hausarbeiten und Vorlesungen kamen auch überwiegend aus dem Netz.

Schon allein, wenn man sich die ganzen Social Networks anschaut: Facebook, StudiVZ, WKW, Lokalisten und auch XING, da erkennt man, dass es doch einige Zeit darauf verwendet wird sich im Internet zu tummeln.
…ja ja… XING ist ein eher hinkendes Beispiel, da es sich um ein Business Network handelt. Nichts desto trotz bietet es Studierenden in Kontakt mit Unternehmen zu treten. Außerdem hat man sich doch durch die Hinzunahme des „Student/ Absolvent“-Status dem Markt weiter geöffnet.

Zu dem ganzen Thema gibt es jetzt eine Studie der HIS (Hochschul-Informations-System GmbH) und des Multimedia Kontor Hamburg unter dem Titel „Studieren im Web 2.0„. Der kostenlos heruntergeladen werden kann.

Einige wichtige(?) Erkenntnisse hat blogmedien.de bereits zusammengefasst:

Die Wissenschaftler haben unter anderem herausgefunden, dass 73% des akademischen Nachwuchses täglich ein bis drei Stunden online sind, 23% bringen es auf 4 bis 6 Stunden. Echte „Hardcore-Surfer“ schaffen sogar 10 bis 12 Stunden im Internet, wohlgemerkt pro Tag – und das machen nach den Ergebnissen der Web-Studie immerhin 1,3% der deutschen Studenten. Dagegen sind weitgehende Online-Verweigerer mit weniger als einer Stunde „Surfzeit“ pro Tag mit einem Anteil von 0,3% eine geradezu verschindend [sic!] geringe Minderheit. Favorten [sic!] sind bei den Studierenden im Internet – das ist wohl kaum eine Überraschung – die Online-Enzyklopädie Wikipedia sowie Social Communities wieStudiVZ [sic!], FaceBook [sic!], MySpace und Xing.

Studenten lieben Wikipedia… und vertrauen ihr!

Ferner stellt die Studie einen Vergleich zwischen Online Formaten an. Hier schneidet Wikipedia deutlich besser ab als viele andere Formate. Demnach vertrauen über die Hälfte aller Studenten (52%) Wikipedia. Deutlich dahinter liegen LEO.de (49%), Spiegel Wissen und die Zeit Online (je 34%), MS Encarta (29%), Meyers Lexikon (online) (27%), Encyclopaedia Britannica (26%) und Wissen.de (14%).

Weitere Infos findet Ihr in Benedikt Köhlers Viralmythen.

Die Diskussion ob Wikipedia nun als Quelle dienen darf/ sollte oder nicht, ist sicherlich eine schwierige. In meinen Augen jedoch dient Wikipedia nicht für wissenschaftliche Arbeiten. Detaillierte Hintergründe werden i.d.R. ohnehin nur selten gegeben. Auch kann eine Validität nicht nachhaltig sichergestellt werden.

Christian Spannagel hat vier Punkte genannt für die Wikipedia sicherlich sehr gut ist:

  • Einen groben Überblick verschaffen: Welche Konzepte sind mit einem Inhaltsbereich verknüpft? Welche Anwendungsfelder gibt es?
  • Begriffe klären: Beim Lesen von Texten tauchen natürlicherweise ab und zu Begriffe auf, die man nicht kennt. Wenn ein schnelles, oberflächliches Nachlesen genügt, dann ist Wikipedia recht hilfreich.
  • Weitere Quellen ermitteln: In Wikipedia-Artikeln sind häufig Literaturreferenzen oder Internet-Links angegeben, die für die Arbeit von Interesse sein können.
  • Über aktuelle Tendenzen informieren: Der große Vorteil von Wikipedia ist die Aktualität. Hier kann man sich ganz taufrische Informationen holen, die noch keinen Einzug in Fachbücher gefunden haben.

Verwandte Links:

Download der Studie: https://hisbus.his.de/hisbus/docs/hisbus21.pdf

Heise: US-College verbietet Wikipedia als wissenschaftliche Quelle

Digitalscholarship: Is Wikipedia becomind a respectable academic source?

Wissenswerkstatt: Ist die Wikipedia zitierfähig? ~ Wikipedia: Und wir zitieren doch

Hiegl.net: Wikipedia als Quelle für wissenschaftliche Arbeiten

Wikimedia Blog: Mehr Wissenschaft für Wikimedia

Datenschutz-Blog: Wikipedia als Quelle: So geht es