Gedankensolo

Mit den Tags ‘StudiVZ’ versehene Einträge

Blick auf KW 37 #Linksammlung

14. September 2009 · Kommentar schreiben

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adidas mit eigenem Social Network

16. April 2009 · 3 Kommentare

Durch eine E-Mail habe ich heute erfahren, dass adidas sein eigenes „kleines“ Social Network gestartet hat und nun mögliche und/ oder alte Bewerber darauf aufmerksam macht.

We have launched the adidas Group networking site that can be found at http://www.adidasgroupnetwork.com. The site is still new, but we plan to invest a lot of time an energy to better communicate with our candidates and just people who are fans of the company. We invite you to join if you are interested.

The adidas Group network is a community where you can share your ideas with adidas Group employees, the recruiting team, other candidates and fans of adidas Group. On the site you will find a variety of communication tools including blogs, forums, groups, live chat and more. We invite you to share your ideas, your feedback and to stay in touch for future career opportunities.

Angelegt wurde das Netzwerk über Ning. Ning ermöglichst es, ähnlich wie mixxt, ein eigenes Netzwerk zu eröffnen. Die Funktionen sind die üblichen: personalisierbares Profil, Foto-sharing, Video-Sharing, Eventkalender und Gruppen. Ein eigenes kleines Blogsystem ist ebenfalls vorhanden, allerdings lassen sie hier keine bereits bestehenden Blogs integrieren bzw. via RSS importieren.

adidasnetwork

Ich frage mich, ob sich wirklich viele finden lassen die sich in noch einem Social Network anzumelden? (Außer mir…zu Testzwecken ;) )
XING, Facebook, StudiVZ, WkW, LinkedIn und Co. sind für mich und viele andere schon jetzt zuviel. (Ich hoffe ja noch immer, dass StudiVZ endlich von Facebook übernommen wird.)
Wieso Unternehmen jetzt noch starten ist mir noch nicht ganz schlüssig. Irgendwelche Ideen?

Wieso nutzt man nicht die vorhandenen Netzwerke um Gruppen oder eine Art Community in der Community zu bilden? Facebook und StudiVZ bieten doch bereits Lösungen an. Auch XING ist kürzlich mit den Unternehmensprofilen nachgezogen.

Ich werde das Netzwerk die nächsten Wochen immer mal wieder besuchen und berichten…

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kurz notiert: Das Internet am 25.03.2009

25. März 2009 · Kommentar schreiben

2009 soll also endlich das Jahr werden in dem sich die „großen“ Unternehmen so richtig an die Sozialen Netzwerke ran trauen. Wenngleich in vielen anderen Bereichen das Geld knapp(er) wird, scheinen viele Unternehmen doch ein paar Euro für die Netzwerke (z.B. Blogs, Twitter und Co.) locker machen zu wollen. Warten wir ab wo wir sie demnächst treffen.

Vor kurzem hat der Cornelsen Verlag den Brockhaus, den Duden und Meyers gekauft. Mit sehr kurzer Vorlaufzeit hat der Verlag nun das Online-Nachschlagewerg Meyers Lexikon online geschlossen.

RLT und die Betreiber von DSDS-News.de konnten sich wohl bisher nicht einigen. Der weitere Verlauf dieser Geschichte bleibt abzuwarten.

Wie schon berichtet, wird StudiVZ sein schlechtes Image einfach nicht los. Sicherlich gibt es dafür mehrere berechtigte oder unberechtigte Gründe. Das beliebteste deutsche StartUp kannte ich noch nicht einmal. DaWanda ist ein Geschenkemarktplatz mit Produkten „hergestellt von Designern und Kreativen“.

Ein spannendes Tool zum Analysieren der eigenen Feed-Abonnenten.

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kurz notiert: Das Internet am 20.03.2009

20. März 2009 · Kommentar schreiben

Die deutschen Hochschulen platzen aus allen Nähten. Immer mehr Studenten drängen (glücklicherweise) in eine akademische Laufbahn.

Wer-kennt-Wen hat StudiVZ bei der Anzahl aktiver Nutzer überholt.

…und nun zum 23.03.2009…

Einmal mehr wurde bestätigt, dass StudiVZ seinen schlechten Ruf einfach nicht los wird.

Mehr und mehr deutsche wandern in unsere deutschsprachigen Nachbarländer aus. DerWesten schreibt über Chancen, den Arbeitsmarkt und Einkömmensmöglichkeiten in der Schweiz und Österreich.

Haben unsere Lehrer ausreichend Medien-Bildung um als Vorbild für die heutigen Schüler zu dienen? Wo besteht Nachholbedarf?

Kategorien: Fundstücke
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Social Media und die Bewerbung

3. März 2009 · 1 Kommentar

Ein spannender Beitrag von Klaus Eck hat mich heute veranlasst diesen Post zu schreiben.
In dem Beitrag bietet er einen kleinen „Social-Media-Leitfaden für Berufsanfänger und Bewerber“.

So schreibt er, dass laut einer Umfrage ca. 30 Prozent aller Personalverantwortlichen die üblichen Networks in Ihre Informationsbeschaffung über einen Bewerber einbeziehen. (Diese 30 Prozent beziehen sich allerdings wohl eher auf den amerikanischen Markt, wenn man sich computerworld.com und CareerBuilder.com als Quellen der Umfrage anschaut)
Da die Deutschen in Sachen Internetnutzung häufig etwas zurückhängen, kann man von einem (deutlich?) geringeren Anteil der deutschen Personalverantwortlichen ausgehen.

Diese Zahlen wundern mich schon ein wenig. Ich hätte diesen Anteil doch deutlich höher eingeschätzt, sowohl in den USA als auch in Deutschland. Vor allem, da in den vergangenen Monaten doch immer wieder – selbst im TV – vom medialen Exhibitionismus der Internet-Generation berichtet wird. Gerade erst diese Woche hat der Spiegel sogar eine Titelstory zum Thema „Fremde Freunde – der zweifelhafte Wert digitaler Beziehungen“ herausgebracht. Thomas Knüwer vom Handelsblatt-Blog „Indiskretion Ehrensache“ hat sich genauer mit dem Spiegel-Titel auseinandergesetzt.

Klaus Eck gibt in seinem Blogpost einige hilfreiche Tipps, wie wir mit Social Networks und Co. umgehen können:

  1. Seien Sie präsent: Zuerst ist es wichtig, überhaupt im Internet auffindbar zu sein: Profile in sozialen Netzwerken sollten grundsätzlich unter dem eigenen Namen erstellt werden. Findet ein Personaler keine Informationen zu einer Person im Internet und handelt es sich um den anvisierten Betrieb noch um ein Internet-affines Gewerbe, ist das Stirnrunzeln vorprogrammiert: Hat der Bewerber etwas zu verstecken? Oder ist ihm eine Darstellung im Internet nicht so wichtig?
  2. Halten sie Ihre Profile aktuell: Profile in sozialen Netzwerken sind immer up-to-date zu halten. Veraltete Informationen oder ein vernachlässigtes Profil können viel über die Sorgfalt, mit der man mit seiner Reputation umgeht, aussagen. Natürlich kann ein perfekt gepflegtes und aktualisiertes Profil auch das Gegenteil ausstrahlen: Jemand der aktiv um seine Reputation im Internet bemüht ist und das Medium richtig nutzt.
  3. Überprüfen Sie regelmäßig: In sozialen Netzwerken herrscht ein konstanter Fluß [sic!] von Informationen. Checken Sie ihre Profile regelmäßig: So verpassen sie keine Möglichkeit zur Partizipation und Anfragen können schneller beantwortet werden. Natürlich kann so auch effektiv kleineren Überraschungen wie peinlichen Gästebucheinträge oder Fotos vorgebeugt werden.
  4. Zeigen Sie Interesse: Sie bewerben Sich bei einem Unternehmen im Kommunikationsbereich? Zeigen Sie, dass Sie sich auch außerhalb der Ausbildung oder des Studiums für das Thema interessieren: Führen Sie Diskussionen auf Facebook, treten Sie Gruppen in StudiVZ bei, fangen Sie an zu twittern – all diese Dinge bauen eine Verbindung zu bestimmten Thematiken auf. Eine frühzeitige Positionierung in spezifischen Themenbereichen kann nicht schaden – Ihr Name wird von Vornherein mit dem Thema in Verbindung gebracht.
  5. Know the Rules: Es gibt nur sehr wenige Regeln, auf die man im Social -Media-Bereich zurückgreifen kann: „Äußern Sie im Internet nur, was Sie auch im realen Leben in der Öffentlichkeit von sich geben würden.“ ist aber eine, die man kennen sollte. Durch das Speichern jeglicher Aktionen entstehen gleichermaßen Chancen als auch Gefahren. Einer einmal aufgebauten Reputation im Internet können jedoch kleinere Fehler nichts anhaben.
  6. Konflikte nicht in der Öffentlichkeit lösen: Dies ist ein wichtiger Tipp, den ich von einem meiner Follower bei Twitter bekam (an dieser Stelle danke an Florian Bergmann): Konflikte sollten eher unter den Parteien gelöst werden als in der Öffentlichkeit. Bevor also der private Kleinkrieg auf der Internet-Pinnwand sein Schlachtfeld findet, tragen Sie ihn lieber per Telefon oder im persönlichen Umgang aus.
  7. Zweifelhafte Positionierungen vermeiden: Noch ein User-Generated-Tipp, der mich per Twitter (diesmal von Peter Augustin) erreicht hat. Positionierungen und Meinungsbekundungen sind etwas Schönes: Sie bringen ähnlich denkende Menschen zusammen und fördern die Diskussion. Aber nicht jede Positionierung wird von allen Menschen positiv aufgenommen – wenn Sie in fragwürdigen Gruppen beim StudiVZ sind oder beispielsweise einen Genozid auf Facebook unterstützen, dürfen Sie sich nicht wundern dass ihre Bewerbungen von nun an mit argwöhnischen Augen betrachtet werden.
  8. Privatsphäre schaffen: Viele Netzwerke bieten mittlerweile ausführliche Einstellungen zur Privatsphäre an. Richtig angewendet können damit den persönlichen Aussagen Grenzen gesetzt werden, die immer wichtiger werden. Aber auch diese sind mit Vorsicht zu genießen: Ein sehr „restriktives“ Profil kann im Beobachter den Gedanken auslösen, man hätte etwas zu verstecken. Wieder einmal ist ein individueller Mittelweg zwischen öffentlicher Partizipation und Selbstkontrolle zu wählen.

Ich bezweifle, dass diese acht Tipps für uns viel Neues beinhalten.
„Common sense“ ist das Stichwort. Wenn man ein wenig gesunden Menschenverstand walten lässt, sollten die o.g. Punkte selbstverständlich sein.
Nichts desto trotz finde ich den Beitrag eine gute Idee um die Punkte noch einmal in unsere Köpfe zu bekommen und uns die berühmte Aussage „Was einmal im Netz ist, bleibt im Netz!“ zu verdeutlichen.

Zudem kommt da ganz schön Arbeit auf einen zu, wenn man all seine Social Media-Profile (bei XING, Facebook, StudiVZ, LinkedIn, WKW, etc.) stets up-to-date halten möchte.

Fazit: Kopf einschalten und mitdenken bei allem was man im Netz veröffentlicht.

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Wie lange lebt StudiVZ noch?

29. Dezember 2008 · 2 Kommentare

Wenn man sich umschaut, sicherlich eine berechtigte Frage.

Die schlechten Nachrichten für Holzbrinck (haben StudiVZ 2007 für 85 Mio. € gekauft) und StudiVZ scheinen nicht abzureißen. Zwar hat StudiVZ fantastische Klickzahlen, von denen andere Anbieter nur träumen. Nur kommt dabei nicht zählbares herum.

Die Werbung auf der Plattform zieht fast überhaupt nicht und die Konkurrenz á la wer-kennt-wen.de, lokalisten.de oder allen voran Facebook zieht in Sachen Reichweitenzuwachs an ihnen vorbei. Laut des Spiegels schafft es StudiVZ „statt der anfangs kalkulierten 25 bis 30 Millionen Euro Umsatz“ gerade mal auf 10, „der Verlust ist fast ebenso hoch“.

Neben dem monetären Erfolg scheint sich das Image auch nicht gerade zum Guten zu wandeln. Ob es nun an den Vorkommnissen und Gerüchten um Mitarbeiter oder -gründer geht oder die absolut misslungene Werbeoffensive sei einmal dahin gestellt. Fakt ist jedenfalls, dass ist StudiVZ eines der unbeliebtesten Startups [via Meedia].

Was nun?

Wie der Spiegel in einer anderen Ausgabe berichtet, gab es gar schon Gespräche mit Facebook über einen Verkauf. Nachdem Facebook wohl Anfang des Jahres noch großes Interesse an der eigenen Kopie einem Kauf hatte, scheint dieses mittlerweile nicht mehr vorhanden zu sein. Mark Zuckerberg merkt vermutlich selbst, welche Probleme StudiVZ hat und sieht ebenso, wie die eigenen Bemühungen in Deutschland Früchte tragen und mehr und mehr Leute (z.B. ich) zu Facebook wechseln.

Neben der Suche nach einem Käufer beschränkt man sich künftig wohl auf die sog. Kernkompetenzen, wenn man in diesem Zusammenhang von soetwas sprechen kann. Soll heißen, dass Holzbrinck ab dem 20. Januar die „Auslandsfilialen“ von StudiVZ dicht macht. Spanien, Italien, Polen und Co. werden gebeten sich neu im MeinVZ anzumelden, dass bis dahin wohl auch vollständig in englischer Sprache verfügbar sein soll.

Eine andere „große Nachricht“ war heute, dass die Gründer zum Jahresende das sinkende Schiff verlassen. Dennis Bemmann und Michael Brehm, die laut Turi2 nur noch beratende Funktionen innehatten, werden im neuen Jahr keine Angestellten von StudiVZ mehr sein.

Alles in allem scheint hier eine große Dynamik drin zu sein. Wenn man das letzte Jahr und vor allem die letzten Monate anschaut, wirkt es fast schon so, als falle das ganze VZ-Gebilde allmählich an allen Ecken und Enden auseinander.

Ob ich da nun traurig bin? Nein!
Für mich hat StudiVZ schon vor einiger Zeit den Reiz verloren. Meine Vernetzung dort ist ohnehin fast abgeschlossen (Wenn sowas überhaupt geht). Außerdem finden man ohnehin die wenigsten Kontakte noch, da sich plötzlich jeder ein Pseudonym gegeben hat und der Name nur noch aus wilden Zahlen-Zeichen-Buschstaben-Kombinationen besteht. Es ist schlich und einfach nicht mehr möglich irgendwen zu finden. Für mich hat Facebook klar die Nase vorn. Zwar muss hier noch ein Weg gefunden werden, die unzähligen, nutzlosen und überflüssigen applications auszuschalten, aber es scheint mir als sei man da auf einen guten und richtigen Weg.

Außerdem bleibt auch immer noch XING als Business-Networking-Plattform. Ich hasse es zwar dort „nur“ einfaches Mitglied zu sein, bin aber zu geizig tatsächlich sechs Euro pro Monat für eine Premium Mitgliedschaft zu investieren.

Ich bin gespannt was sich noch so tut….

Verwandte Links

netzwertig ~ Alles2null ~ Readers Edition ~ off the record ~ Media-Blog

Kategorien: Die "online" Welt · Marketing und Medien
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Facebook vs StudiVZ III – Die Klageschrift

28. Juli 2008 · Kommentar schreiben

Heute Teil drei!

Nachdem die letzte Zeit viel über StudiVZ und Facebook geschrieben wurde, geht’s jetzt wohl weiter. Denn nun ist die offizielle Klageschrift des kalifornischen Gerichts online einzusehen.

Auf netzwertig.de bin ich drauf aufmerksam geworden und möchte zumindest kurz von der Online-Version den Link posten, wo die Klageschrift heruntergeladen werden kann. Richtige Neugierige können sich die 114-seitige Schrift hier zu Gemüte führen: Hier klicken!

Ich bin sicher, dass in den nächsten Stunden oder zumindest Tagen eine Menge Meinungen zu dem Thema in Blogs und dem Netz kursieren werden. Ich bin richtig gespannt und werde die Sache verfolgen. Sofern ich dann noch auf dem Laufenden bleiben kann, werde ich versuchen immer mal wieder zu berichten und aktuelle Meinungen zu posten.

Meine ersten beiden Einträge könnt Ihr hier finden:

1. Post:

http://gedankensolo.wordpress.com/2008/07/19/facebook-vs-studivz/

2. Post:
http://gedankensolo.wordpress.com/2008/07/21/facebook-vs-studivz-ii/

Weitere Artikel findet ihr hier:

http://netzwertig.com/2008/07/28/facebook-vs-studivz-klageschrift-online-abrufbar/

http:/www.abgemahnt.com/2008/07/27/klageschrift-facebook-studivz/

http://www.spiegel.de/international/0,1518,druck-446353,00.html

http://rechtmedial.de/2008/07/28/klageschrift-facebook-studivz/

http://www.jurablogs.com/de/klageschrift-facebook-studivz

Update:

Auch dein-startup.de hat das Thema aufgegriffen. Zumindest noch etwas kürzer als ich ;) : Hier klicken!

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Facebook vs StudiVZ II

21. Juli 2008 · 1 Kommentar

Nachdem am Wochenende ja in jedem Blog unter der Überschrift „Facebook verklagt StudiVZ“ berichtet wurde, meldet sich StudiVZ nun zu Wort.

Nach einem Bericht auf Golem.de, wird der Mitgründer des StudiVZ Ehssan Dariani zitiert:

… die Software hinter der Seite kann ja gar nicht kopiert werden, die muss man selbst schreiben…

Ist denn nicht genau das das Problem? Ich bin technisch nun einmal nicht auf dem aktuellsten Stand, aber ist eine Kopie der „Software“ überhaupt nötig? Wenn die Chinesen einen Mercedes nachbauen, legen Sie die Zeichnungen auch nicht auf den Kopierer und fangen an. Sie schauen sich den Wagen genau an und bauen ihn mit eigenen Maschinen, Rohstoffen, etc. zusammen. (Hier noch ein „China-Link): klick!)

Weiter heißt es

Die Farben unterscheiden sich: StudiVZ ist rot, Facebook ist blau.

Das ist ja mal ne Erkenntniss! Ich baue meinen Mercedes also und lackiere ihn grün. Schwupps hab ich keine Kopie mehr?

Sicherlich ist es eine merkwürdige Art und Weise von Facebook und Mark Zuckerberg von seinen Schwächen abzulenken und nun durch die Hintertür Einfluss nehmen zu wollen. Der Zeitpunkt ist zudem recht schlecht gewählt. Gerade nachdem der eigene Markteintritt in Deutschland nicht so recht geklappt hat, auf diesen Weg zu versuchen doch noch einige Studenten mehr „abzuwerben“ ist doch sehr fraglich. Hätten sie die Klage früher, d.h. vor 1-2 Jahren eingereicht, anstatt StudiVZ zunächst zu gestatten mit einer (vermeidlichen) Kopie der Facebook-Plattform zu arbeiten, hätten sie sich einiges an negativer Publicity sparen können.

TechCrunch hat offensichtlich auch versucht einen Kommentar von StudiVZ zu bekommen: Vergeblich, stattgedessen gab’s wohl „Smack Talk“ und Wettern gegen Facebook. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem TechCrunch-Artikel:

Marcus Riecke, the CEO of StudiVZ, goes on to call Facebook arrogant and says they are trying to create an international monopoly over social networking:

„Now that Facebook, despite trying hard, has not been successful in the German market, the company seeks to obstruct studiVZ through court action. Their strategy appears to be: If you can’t beat them, sue them. There are numerous social networks. Facebook was not the first and certainly isn’t the only one. By attempting to harm studiVZ through a meritless California lawsuit, Facebook is arrogantly laying claim to an international monopoly over social networking sites that the facts show it does not deserve.“

These comments would be credible if StudiVZ wasn’t such a direct ripoff of Facebook’s look and feel (see screen shot). Early versions of the StudiVZ site reportedly “borrowed” Facebook’s CSS files as well.

Perhaps StudiVZ could save themselves the legal bills and just hire a designer to come up with a unique profile and interface instead of posturing and filing counter suits in Germany.

Auf netzwertig.com wurde hingegen eine Stellungnahme von StudiVZ veröffentlicht:

studiVZ: Stellungnahme zu US-Klage

Berlin, 20. Juli 2008. Nach verschiedenen Medienberichten hat Facebook Inc. am 18.Juli 2008 bei einem kalifornischen Gericht Klage gegen studiVZ eingereicht.

Offensichtlich hielt Facebook es für angebracht, einzelne Medien intensiv über den Inhalt der Klage zu informieren. Diese ist studiVZ bislang nicht zugestellt worden. studiVZ kann und wird den Inhalt der Klageschrift daher nicht kommentieren. Die in den Medienberichten erhobenen Vorwürfe sind haltlos.

Im Vorfeld durch amerikanische Anwälte von Facebook erhobene Vorwürfe hatten studiVZ veranlasst, bereits am vergangenen Freitag Feststellungsklage beim Landgericht Stuttgart einzureichen. Diese hat das Ziel, von den zuständigen deutschen Gerichten feststellen zu lassen, dass die von Facebook erhobenen Vorwürfe nicht zutreffend sind.

Marcus Riecke, CEO von studiVZ Ltd., bezieht zu dem Vorgang wie folgt Stellung: “Nachdem es Facebook trotz aufwändiger Bemühungen bisher nicht gelungen ist, in Deutschland Fuß zu fassen, versucht man jetzt offenkundig, den Erfolg von studiVZ gerichtlich zu behindern.“

„Es gibt weltweit zahlreiche soziale Netzwerke. Facebook war nicht das erste und ist beileibe nicht das Einzige. Mit dem Versuch, studiVZ durch die Durchführung eines Prozesses ohne Erfolgsaussichten vor einem amerikanischen Gericht zu schädigen, erhebt Facebook im Prinzip den Anspruch auf ein weltweites Monopol bei sozialen Netzwerken. Dies ist vermessen und wird sich schnell entlarven. Wir sehen der Sache gelassen entgegen.“

Sichelputzer.de hat sich mit der Mitteilung ein wenig näher auseinandergesetzt: klick!

Ein weiterer Beitrag zum Thema ist hier zu finden: klick!

In wie fern das jeder unterstützt sei einmal dahingestellt. Ich bin aber gespannt, wie die kleine „Schlammschlacht“ weitergehen wird.

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