Gedankensolo

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Flugsicherheit und so

28. Dezember 2009 · Kommentar schreiben

Nico Lumma hat vorgestern die Frage nach der Zukunft der Flugsicherheit aufgeworfen.

Dem Vernehmen nach sollen neue Sicherheitsregularien erlassen werden, die es während des gesamten Fluges verbieten elektronische Geräte zu nutzen. Außerdem soll das Aufstehen (und Nutzen des Handgepäcks) innerhalb der letzten Flugstunde untersagt sagen.

Allein hierzu habe ich zwei Fragen:

  1. Hätte das Nutzungsverbot von elektronischen Geräten verhindert, dass der Mann in der letzten Woche brennbares Pulver und eine Feuerquelle mit an Bord nimmt?
  2. Können potenzielle Attentäter ihre Mittelchen oder was immer sie benutzen wollen nicht auch 65 Minuten vor Flugende aus den Taschen holen?

Vielleicht ist es ja so, dass ich der erste bin, der sich darüber Gedanken gemacht hat. (Wenn auch nicht sehr lange) Falls Interesse seitens der amerikanischen Flugsicherheitsbehörde besteht, ich bin recht günstig als Berater zu haben. … Und ich bin sicher mir fallen noch einige weitere Fragen ein. ;-)

Dann habe ich am Wochenende in den Nachrichten einen Kommentar eines „Flugsicherheitsexperten“ gehört/gesehen, der sich offenkundig darüber beschwert, dass nur die USA so sicher sind, weil die Flüge mit potenziellen Attentätern immer aus dem Ausland kommen.

Da Frage ich mich: „Wieso passieren die Dinge dann immer in den USA?“
Haben die US-Behörden den eigenen Flugraum nicht mehr im Griff?
Oder ist es die schlechte Bauweise der Gebäude, die sie im „worst case“ zum Einsturz bringt?

Wieso gibt es eigentlich diese ESTA[1]-Geschichte? Offensichtlich trifft dies noch nicht auf alle zu!

Anstatt heute irgendwelche irrsinnigen Änderungen zu diskutieren, sollte man vielleicht einmal die aufgelegten Programme und Mechanismen, die man ins Leben berufen hat, auch adäquat verfolgen.


[1] Electronic System of Travel Authorization: „International visitors to the U.S. from Visa Waiver Program countries are now required to apply for travel authorization online.”

Kategorien: Auf Reise
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Rascher Jahreszeiten-Wechsel #Google #Maps

30. August 2009 · Kommentar schreiben

Per Zufall habe ich heute den wohl schnellen Jahreszeiten-Wechsel entdeckt.

Bild 1:

wash1

Bild 2:

10 Meter weiter

wash2

Kategorien: Fundstücke
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Fernweh am Abend: Hanauma Bay, O’ahu (HI, USA)

11. August 2009 · Kommentar schreiben

Für eine besser Qualität, bitte unten rechts im Videobild auf „HQ“ klicken.

Kategorien: Auf Reise
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Schweinegrippe, die Berichterstattung und die richtige Perspektive

12. Mai 2009 · 1 Kommentar

Oder: Bitte einfach alles mit der richtigen Perspektive sehen.

Vielleicht zu kurzen Erklärung noch ein grundätzliches Wort zur Schweinegrippe.

Bei der Influenza-Epedemie in Mexiko im Jahr 2009, bekannt als Schweinegruppe  [...], handelt es sich um die Ausbreitung einer Virusinfektion des Menschen mit einer neuen Variante von Grippeviren. Entdeckt wurde diese Variante des Subtyps A/H1N1 Mitte April 2009 in Proben von zwei Patienten, die Ende März unabhängig voneinander in den Vereinigten Staaten erkrankten. Eine intensive Suche nach weiteren Fällen ergab eine Häufung in Mexiko und eine Verschleppung über die Landesgrenzen. In Mexiko erreichte im April eine ungewöhnlich starke saisonale Grippewelle ihren Höhepunkt. Ende April warnte die Weltgesungheitsorganisation (WHO) vor einer weltweiten Verbreitung (Pandemie). [Quelle: Wikipedia]

Kategorien: Die "normale" Welt
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kurz notiert: Das Internet am 27.03.2009

27. März 2009 · Kommentar schreiben

Lässt sich Geld durch Werbe-Tweets verdienen? Turi2 versucht es derzeit.

Es ist schon auffallend, wie viel Sendezeit einige Programme darauf verwenden um Eigenwerbung zu betreiben. Stefan Niggemeier spricht ein Beispiel von ProSieben an. Allerdings ist dies bei weitem kein Einzelfall. Es macht mittlerweile stark den Eindruck, dass die Sender durch Wegbrechen von Werbeeinnahmen mehr und mehr Ihre eigenen Sendungen bzw. die Sendungen von Tochter-Sendern bewerben.

Terroristische Vereinigungen versammeln und organisieren sich bei MySpace oder Facebook. Das zumindest scheint die britische Regierung zu vermuten und will künftig gezielt Jagd auf Verbrecher über/ in soziale(n) Netwerke(n) machen.

Auch wenn vielerorts über die Werbeentwicklung im Internet und in Onlineformen gesprochen wird und die Wachstumsraten durchaus beachtlich sind, zeigt eine amerikanische Studie jetzt, dass Fernsehwerbung noch immer das non-plus-ultra ist.

Die Handball Bundesliga wwird zukünftig eng mit dem US-amerikanischen Verband zusammenarbeiten. Handball ist heute quasi nicht existent in den USA. Damit sich dies über absehbare Zeit ändert, sollen deutsche Spiele im amerikanischen Fernsehen gezeigt werden. Außerdem sollen die Vereine im Rahmen von Freundschaftsspielen, Trainingslagern und Vermarktungen enger zusammenarbeiten. Ob Handball sich neben den US-Sportaren etablieren kann ist mehr als fraglich. Ich würde mich zwar sehr freuen, da der Fußball in den USA allerdings noch immer eine Randsportart darstellt, habe ich leider nicht besonders große Hoffnungen was den Handball angeht.

Kategorien: Fundstücke
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Kündigung per Kuchen. Oder: Zwei Fliegen mit einer Klappe

17. März 2009 · Kommentar schreiben

Wenn Kollegen den Job wechseln gibt es meist zwei Sachen, die zu tun sind:

1. Kündigen und

2. den Kollegen einen Kuchen mitbringen.

Neil Berrett, ein Werftmitarbeiter aus San Fransisco, hat zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Er hat seine Kündigung per Glasur auf einen riesen Kuchen geschrieben und diesen seinen Chef überreicht.

Da der Kuchen tatsächlich weder für Gesicht noch als Waffe gedacht war, sondern lediglich als nette Geste, ( i.m.A. eine ziemlich originelle Idee) die ich für erwähnenswert halte.

Achja, für den Job, der ja nun frei wurde, kamen auch prombt neue Bewerbungen.
U. a. mit einem Lebenlauf auf einem Kuchen.

Wer sich den jungen Herrn samt Kuchen anschauen möchte, kann dies auf seinem Flickr-Account tun. Guten Appetit!

Kategorien: Job und Studium
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Wo leben die (un)glücklichsten Menschen der Welt? Hier die Antwort!

16. März 2009 · 1 Kommentar

Über den Auswanderer Blog und die Frage „Wohin muss ich auswandern um nicht mehr so traurige News in den Medien zu sehen?“ von germanstudent via Twitter bin ich heute per Zufall auf die Internetseiten des Happy Planet Index (HPI) gestoßen.

Der Happy Planet Index ist laut eigener Definition

an innovative new measure that shows the ecological efficiency with which human well-being is delivered around the world. It is the first ever index to combine environmental impact with well-being to measure the environmental efficiency with which country by country, people live long and happy lives.

und wird durch die new economics foundation (nef) berechnet und zu einer Rangliste zusammengefasst.

Wie es sich für eine ordentliche Berechnung gehört, basiert auch diese auf einer bestimmten Formel:

hpiformel

Quelle: http://www.happyplanetindex.org/calculated.htm

Aufgrund der letzten Berechnungen aus dem Jahr 2006 wurde auch eine Rangliste erstellt. Demnach ist nicht ein europäisches Land unter den Top Ten. Diese kommen i.e.L. aus Mittelamerika.

1. Vanuatu
2. Kolumbien
3. Costa Rica
4. Dominica
5. Panama
6. Kuba
7. Honduras
8. Guatemala
9. El Salvador
10. St. Vincent und die Grenadines

Da jede Medallie immer zwei Seiten hat, gibt es auch Verlierer dieses Index. Die unglücklichsten Menschen leben, wenn es nach dem HPI geht in

176. Burundi
177. Swaziland und
178. Zimbabwe

Deutschland liegt mit Platz 81 im gesicherten Mittelfeld, die USA mit Platz 150 eher am unteren Ende.

Eine interaktive Weltkarte mit der Einstufung verschiedener Länder ist hier zu finden: Klick!

Der umfassende 59-seitige Report kann hier (kostenlos) heruntergeladen werden (Anmeldung erforderlich): Klick!

Natürlich liefert die nef auch gleich noch zehn Punkte, die zu beachten sind um seine Bevölkerung glücklich zu machen.

1. Eradicate extreme poverty and hunger.

Increasing material wealth in (so-called) developed countries does not lead to greater happiness, and that extreme poverty systematically undermines people’s opportunities to build good lives for themselves and their families. We urgently need to redesign our global systems to more equitably distribute the things people rely on for their day-to-day livelihoods, for example: income, and access to land, food and other resources.
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2. Improve healthcare.

High life expectancy in a country reflects good healthcare and living conditions, and has a positive relationship to people’s sense of well-being. Globally we need to increase access to clean water, halt the rise in diseases such as HIV/AIDS and malaria, and reduce child and maternal mortality. The World Health Organization estimates that everyone in the world could be provided with a good level of basic healthcare for just $43 per person, per year.
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3. Relieve debt.

Many developing countries are forced to prioritise the service of crippling financial debt over providing a basic standard of living. Debt sustainability calculations should be based on the amount of revenue that a government can be expected to raise without increasing poverty or compromising future development.
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4. Shift values.

Value systems that emphasise individualism and material consumption are detrimental to well-being, whereas those that promote social interaction and a sense of relatedness are profoundly positive. Government should provide more support for local community initiatives, sports teams, arts projects and so on, whilst acting to discourage the development of materialist values where possible (for example, by banning advertising directed at children).
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5. Support meaningful lives.

Governments should recognise the contribution of individuals to economic, social, cultural, and civic life and value unpaid activity. Employers should be encouraged to enable their employees to work flexibly, allowing them to develop full lives outside of the workplace and make time to undertake voluntary work. They should also strive to provide challenges and opportunities for personal development at work.
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6. Empower people and promote good governance.

A sense of autonomy is important at all levels for people to thrive, and there is growing evidence that engaging citizens in democratic processes leads to both a more vibrant society and happier citizens. Promoting open and effective governance nationally and internationally, including the peaceful resolution of conflicts and elimination of systematic corruption, is important for all of us achieving greater well-being in the long term.
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7. Identify environmental limits and design economic policy to work within them.

The ecological footprint gives us a measure of the Earth’s biocapacity that, if over-stretched, leads to long-term environmental degradation. Globally we need to live within our environmental means. One-planet living should become an official target of government policy with a pathway and timetable to achieve it. (The UK currently consumes at just over three times this level. If everyone in the world consumed as we do in the UK, we would need 3.1 planets like Earth to support us.)
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8. Design systems for sustainable consumption and production.

We need to reverse the loss of environmental resources, conserve our ecosystems and integrate a sustainable development approach throughout the global community. Ecological taxation can be used to make the price of goods include their full environmental cost, and to encourage behaviour change. Clear consistent labelling that warns of the consequences of consumption, as with tobacco, would also help, as well as giving manufacturers full life-cycle responsibility for what they produce.
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9. Work to tackle climate change.

For the UK to play its part in preventing catastrophic and irreversible global warming it is estimated that we will need to cut our greenhouse gas emissions by at least three per cent every year. More broadly, rich countries need to meet and exceed their targets for reducing greenhouse gas emissions set under the Kyoto Protocol, cutting emissions to a level commensurate with halting global warming so that temperature rise is kept well below 2°C. After 2012, and in subsequent commitment periods of the Kyoto Protocol, emissions cuts should put industrialised countries on track to savings of up to 80 per cent by 2050.
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10. Measure what matters.

People all over the world want to lead happy and complete lives, but we all share just one planet to live on. We urgently need our political organisations to embrace and apply new measures of progress, such as the HPI and adjusted GDP indicators. Only then will we be equipped to address the twin challenges of delivering well-being for all whilst remaining within genuine environmental limits.

Kategorien: Auf Reise · Die "normale" Welt
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Qype: Restaurant Row 9 Theatres in Honolulu, HI (USA)

5. Februar 2009 · 3 Kommentare

Honolulu

Ein super Ort um ins Kino zu gehen ist das Restaurant Row 9 Theatres. Oder auch einfach 1-Dollar-Kino genannt.
Wie der Name schon erahnen lässt, kostet der Eintritt – egal zu welchem Film – nur einen Dollar. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist, dass die Filme hier etwas später herauskommen. I.d.R. erscheinen die Filme hier ca. 3-4 Wochen später als in den übrigen Kinos.

Von der Ausstattung her ist das Kino sehr simpel, wenngleich gerade das in meinen Augen einen gewissen Scharm ausmacht.

Aufpassen muss man auf die Temperaturen. Wie das in Hawaii so ist, wird alles was nicht unter freiem Himmel ist, auf knackige 15 Grad herunter gekühlt. So auch das Kino. Also auch wenn es draußen gemütliche 25 Grad sind, solltet ihr in jedem Fall einen Pullover, Lange Hosen und vor allem: Socken mitnehmen.

Das Catering ist ok. Nichts Besonderes. Es gibt Popcorn (natürlich salziges!), Nachos und die üblichen Getränke. Für alle, die es wünschen, können durch die Butterspender zusätzliche Butter über ihr Popcorn schütten.
Die Preise sind recht hoch, schließlich müssen die Kosten wieder reingeholt werden.

Fazit: Eine tolle Sache für regelmäßige Kinogänger. Da es echt erschwinglich ist, waren wir fast jeder Woche dort. Absolut empfehlenswert!

Die Vorführungszeiten sind hier zu finden: http://movies.midweek.com/theatre_search.php?theatre=2389

Mein Beitrag zu Restaurant Row 9 Theatres – Ich bin Stelten – auf Qype

Kategorien: Yadda Yadda
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