Mehr und mehr deutsche wandern in unsere deutschsprachigen Nachbarländer aus. DerWesten schreibt über Chancen, den Arbeitsmarkt und Einkömmensmöglichkeiten in der Schweiz und Österreich.
Nachdem ich das achtseitige Papier gelesen habe, möchte ich euch die 5 Schwerpunktthemen der kommenden Monate kurz nennen und meine eigene Meinung dazu kundtun.
1. Individualisierung im E-Mail-Marketing
Das E-Mail-Marketing zielgruppenspezifisch und individuell sein sollte, steht außer Frage. Vor diesem „Problem“ steht das Direktmarketing aber schon seit vielen Jahren und wird dieses Jahr sicherlich nichts neues im B2B-Bereich sein. Richtig ist auch, dass besonders in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs Kundenbeziehungen überaus wichtig sind um potentielle künftige Geschäftspartner langfristig zu binden.
2. Einsatz von Bewegbildern im Internet
Die kostengünstige Möglichkeit Videos, Audiobeiträge und Co. zu produzieren und via Internet zu publizieren, eröffnet vielen Unternehmen neue Möglichkeiten sich darzustellen. In erster Linie lassen sich erklärungsbedürftige Investitionsgüter per multimedialer Anwendungen deutlich besser darstellen, erläutern und hervorheben. Einmalige Investitionen haben zur Folge, dass z.B. die Videos mehrfach und an unterschiedlichen Orten genutzt werden können. Ob sich dies jedoch branchenübergreifend sinnvoll realisieren lässt ist mehr als fraglich.
3. Verzahnung des Suchmaschinen-Marketings
Suchmaschinen-Optimierung wird einen hohen Stellenwert in den Marketingabteilungen vieler Unternehmen einnehmen müssen. Google ist hier das Maß aller Dinge. In dem Trendpapier ist die Sprache davon, dass 96% aller Entscheider Google als Suchmaschine nutzen. Entsprechend hoch ist natürlich die Bedeutung weit oben in den Suchergebnissen bei Google zu stehen.
4. Zielgruppenspezifisches Online-Targeting
Grundlage eines jeden Marketingerfolgs ist die zugrundeliegende Marketingstrategie. Kosten und Aufwände sind einfach zu hoch um mit der „Schrotflinte auf Spatzen“ zu schießen; hohe Streuungsverluste sind schlicht und ergreifend zu teuer. Ein zielgenaues und zielgruppenorientiertes Marketing sind unter Kosten-Umsatzaspekten essentiell. Werden die richtigen und wichtigen Entscheider mit der richtigen Message angesprochen wird dies durchaus positiven Auswirkungen auf die Marke und dem Image des Marketingbetreibenden haben.
5. Professionalisierung des Online-Marketing
Auch dies ist keine Überraschung. Es ist aber kein Trend der sich auf das Jahr 2009 beschränkt. Unternehmen, die bereits vor 5-10 Jahren begonnen haben sich dem Medium adäquat zu nähern und Online präsent zu sein, haben heute häufig große Wettbewerbsvorteile. Nicht desto trotz wird die Professionalisierung ein kontinuierlich vorschreitender Prozess sein. Marktsituationen ändern sich, das Medium Internet ist in einem ständigen Wandel, der durch die Unternehmen nicht vernachlässigt werden darf. Richtiger Weise, weißt creative360° darauf hin, externe Unterstützung einzufordern um „über den Tellerrand“ schauen zu können und Betriebsblindheit zu vermeiden.
Ein wichtiger Punkt wurde in meinen Augen noch vergessen. Viele Unternehmen müssen ihre Vorurteile gegenüber eine Öffnung für die Masse überwinden. Häufiges Problem vieler Unternehmen ist es sehr restriktiv mit Informationen umzugehen. Um als authentisch, offen und ehrlich wahrgenommen zu werden ist es erforderlich, sich seinen Kunden zu stellen. Falsch verstandener und/oder übertriebener Selbstprotektionismus ist vor diesem Hintergrund suboptimal. Vor allem im B2B-Marketing muss es zu einem Dialog zwischen Verkäufer und Käufer kommen um nachhaltige und zielgruppenorientierte Lösungen zu finden.